Themen vom 18. Februar 2010 ab 23:45 Uhr

"Kerner" - Die Themen vom 18. Februar im Detail:

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Musikbörsen im Internet und die harten Konsequenzen

Kripo im Kinderzimmer - Das Lieblingslied bei einer Internet-Tauschbörse kostenlos ergattern – für viele Musikfans eine gängige Methode. Doch die Musikindustrie macht Milliardenverluste und setzt alles daran, Raubkopierer zu schnappen. Besonders häufig werden Kinder erwischt. Andreas Winterhalter erlebte eine böse Überraschung: Sein Sohn (damals 14) tauschte Musik im Netz – und flog auf. Die Kripo durchsuchte das Haus, beschlagnahmte die Rechner und Vater Winterhalter wurde zu einer Strafe von 2400 Euro verurteilt.

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Luxusvilla für 99 Euro: Ein Millionär verlost sein Haus!

Sie träumen von einer Villa in Tirol? Millionär Karl Rabeder verlost sein Anwesen auf 3000 Quadratmetern für schlappe 99 Euro. Der Österreicher will sein 1,65 Millionen Euro teures Haus loswerden – und vom Gewinn nichts behalten, sondern den Profit in eine Stiftung stecken, die Bedürftigen in Entwicklungsländern Kleinkredite gewähren soll. 21.999 Lose müssen insgesamt über Luxusvillatirol.at verkauft werden, um voraussichtlich Ende Februar den gutachterlich geschätzten Wert des Besitzes zu erzielen. Bei "Kerner" verrät Rabeder, was ihn antreibt.

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Telefon-Abzocke – Das miese Geschäft mit falschen Gewinnversprechen

Er gehört zur neuesten Generation nerviger Telefon-Spammer: Friedrich von Haber lockt als Anrufer via Bandansage mit satten Gewinnspiel-Erlösen. Ruft der Verbraucher zurück, gerät er in eine Warteschleife einer 0900-Nummer, die aus dem Festnetz bis zu drei Euro die Minute kosten kann. Auch Regina Strietzel glaubte an ihren angeblichen 30.000-Euro-Gewinn und merkte erst nach 25 Minuten, dass ihr Rückruf reine Geldabzocke war. Hinter dem adeligen Herrn von Haber soll laut Bundesnetzagentur die "Mitchell Care Systems Ltd." mit Sitz in Birmingham stecken. "Kerner"-Reporter sind auf Spurensuche gegangen. Im Studio spricht Johannes B. Kerner mit Opfer Regina Strietzel und dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth.

Lustiges Video: Wie werde ich lästige Werbeanrufer los?

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Prügelattacke im Linienbus

Wie ein 19-Jähriger fast totgeschlagen wurde - "Sie waren erbarmungslos", sagt der 19-Jährige Marcel F. Am Wochenende wurde der Hamburger Lehrling von zwei Jugendlichen ins Koma geprügelt. Der Grund: Er bat die Täter lediglich, Musik aus deren Handy leiser zu drehen. Sie schlugen sofort zu und flüchteten. Eine Überwachungskamera zeichnete alles auf, die Polizei veröffentlichte die Bilder der Schläger. Am Mittwoch dann der Fahndungsgserfolg: Die zwei 20-Jährigen stellten sich der Polizei. Bei "Kerner" spricht das Opfer über die Busfahrt, die ihm fast das Leben kostete.

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Nachtrag: Todesursache Deo-Schnüffeln

Letzte Woche warnte ein verzweifelter Vater bei "Kerner" andere Eltern vor dem lebensgefährlichen "Drogenkick": Sein 15-jähriger Sohn schnüffelte sich mit Deo-Spray tot. Zuschauer, die sich dieser Gefahr vorher nicht bewusst waren, wendeten sich dankbar an die "Kerner"-Redaktion, da sie nach der Sendung in den Zimmern ihrer Kinder verdächtige Mengen Deo-Spraydosen fanden. Wenn Sie Hilfe, Beratung oder mehr Informationen benötigen, finden Sie hier eine Liste mit Kontakten zu Drogenberatungsstellen in ihrer Nähe.

Scheuen Sie sich nicht, sich von Fachleuten beraten zu lassen, wenn eine Person in ihrem Umfeld mit Drogenproblemen zu kämpfen hat.

Drogenberatungsstellen

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Weiterführende Informationen

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