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Eine ausgewogene Ernährung steigert die Leistungsbereitschaft des Körpers am Tag enorm. Kinder greifen bei der Wahl des Essens oft zu Fast-Food oder Süßigkeiten, die keine Vitamine liefern. Welche Zutaten gut für Kinder sind und was in einer Brotdose für den Schultag drin sein sollte, seht ihr in unserer Bildergalerie …
Gesunde Ernährung fängt vor der Schule an: Milch ist ein Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstofflieferanten, der jedoch in Maßen zu genießen ist. Milchprodukte regen zwar die Knochenbildung von Kleinkindern an, sind aber häufig Auslöser von Allergien und einer Übersäuerung des Körpers. Deshalb sollte man Milchprodukte nur dosiert zu sich nehmen.
Obst ist eine gesunde Zwischenmahlzeit. Vor allem Melonen sind mit ihrem hohen Wassergehalt im Sommer ein guter Durstlöscher. Das enthaltene Vitamin A schütz die Haut an heißen Tagen vor dem Austrocknen. Vitamin C fördert dazu die Konzentrationsfähigkeit und sorgt für gute Laune.
Ein üppiges Pausenbrot ist nicht nur lecker, es kann auch ein starker Energielieferant sein. Vollkornbrot enthält sehr viele Ballaststoffe, die zur Sättigung beitragen. Damit wird dem Gehirn zusätzlich Glucose geliefert, die die Nerven stärkt. Der Standard-Belag aus Käse und Wurst sollte immer wieder mit Kräutern, Salat oder buntem Gemüse aufgepeppt werden.
Zusätzlich kann Rohkost wie zum Beispiel Karotten kleingeschnitten serviert werden. Die Möhren bieten mit dem Beta-Carotin die Vorstufe zum wichtigen Vitamin A. Der Körper braucht Carotine, um die Sehfähigkeit intakt zu halten. Mit einem kleinen Dipp zubereitet, wird die Mohrrübe schnell zum Fünf-Minuten-Pausensnack.
Ebenso eignen sich Äpfel als Imbiss für Zwischendurch. Positiv ist, dass der Apfel durch den enthaltenen Trauben- und Fruchtzucker seine Energie sofort im Körper freisetzt. Dabei transportiert er viele Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium und Eisen. Wichtig ist beim Apfel die Schale, die bis zu 70 Prozent der Vitamine enthält!
Viele Schulen bieten im Zuge der Ganztagsschulen eine Kantine an. Für wenig Geld kann dort ein warmes Mittagessen genossen werden. Manche Kantinen achten dabei auf den Nährwertgehalt des Essens - andere leider nicht. Da es keine Norm gibt, sollte man sich unbedingt über die Qualität des Essens in einer Schule informieren.
Wenn die Qualität des Essens stimmt und abwechslungsreich gekocht wird, ist eine ausgewogene, warme Mahlzeit in jedem Fall gesünder als das Fastfood aus einem Schnellimbiss.
Durch AGs wollen manche Schulen die Aufmerksamkeit für gesundes Essen bei Kindernstärken. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei die ersten Schritte des Kochens und welche Zutaten und Lebensmittel nahrhaft sind. Da die Kinder selbst Hand anlegen dürfen, sind die Lernfortschritte meist besser als bei theoretischem Unterricht.
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