Dylan Walsh
Am Wochenende heißt's für viele: Ab auf die Piste. Jetzt geht’s los mit Tanzen, Trinken und Feiern. Am Partyabend denkt kaum einer an die Folgen von Sekt, Bier und Cocktail. Man trinkt fröhlich durcheinander und lässt das Wasser einfach weg. Das kostet schließlich nur Geld und betrunken macht's auch nicht ...
Wasser ist am Feier-Abend ebenso wichtig wie am Tag danach, wenn man mit einem dicken Schädel und Übelkeit nicht aus dem Bett kommt. Um Kopfschmerzen vorzubeugen, sollte man bereits beim Feiern zwischendurch immer mal ein Glas Wasser trinken. So bekommt der Körper genug Flüssigkeit, die ihm der Alkohol entzieht.
In vielen Bundesländern ist zwar das Rauchen in Kneipen verboten, doch es gibt genügend Schlupflöcher und Ausnahmen. Verbringt man den ganzen Abend in einem geschlossenen, verqualmten Raum, kann der Kater am nächsten Tag um einiges schlimmer werden. Also: Öfter mal an die frische Luft gehen!
Das Wecken am Tag nach der Riesensause übernehmen meistens Kopfschmerzen und Übelkeit. Man fühlt sich krank, ausgelaugt und kraftlos. Da hilft gleich mal ein nasser Lappen auf der Stirn. Dieser kühlt den brennenden Schädel. Hinlegen, die Augen schließen und erstmal Kraft schöpfen.
Gegen einen dicken Kopf hat auch frische Luft eine ausgezeichnete Wirkung. Manchmal bietet es sich sogar an, gleich nach dem Feiern statt ins Taxi zu steigen, einfach mal zu Fuß nach Hause zu laufen. Das macht nüchterner, fördert die Durchblutung und lüftet zudem die Gedanken.
Als schnelles Kater-Mittel hilft eine Kopfschmerztablette. Am besten noch mit Vitamin C. Besser, als eine Kopfschmerztablette einzuschmeißen, ist es jedoch, viel Wasser zu trinken und Vitamine in Form von Früchten oder Saft zu sich zu nehmen.
Salziges Essen hilft dem Körper, den Mineralhaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Salzstangen, Essiggurken oder Sauerkraut sind daher sehr gute Anti-Kater-Mittel. Manche schwören auf eine Prise Salz auf einem Ei oder einer Tomate schon beim Feiern zwischen den Drinks.
Deftiges Essen wie Maultaschen sollte nicht erst am Tag nach dem Feiern verzehrt werden. Da ein leerer Magen den Alkohol schneller aufnimmt, empfiehlt es sich immer, vor dem Trinken reichhaltig zu speisen. Also einfach mal den Partyabend mit einem ausgiebigen Mahl beginnen.
Auch zwischendurch, wenn man schon feuchtfröhlich am Feiern ist, sollte man ab und zu einen kleinen Snack zu sich nehmen. Rollmöpse eignen sich da sehr gut, da sie nicht nur den Magen füllen, sondern zudem ein perfekter Salzlieferant sind.
Deftige Nahrung ist ein gutes Anti-Kater-Mittel, weil es die Resorption von Alkohol verzögert. Doch fettiges Essen hilft nicht nur vor dem Trinkgelage, sondern auch am Tag danach. Denn sobald der Alkohol abgebaut ist, braucht der Körper wieder Energie. Da ist fettiges Essen perfekt - doch natürlich nur in Maßen.
Eine kleine Tasse Kaffee hilft beim Wachwerden. Das enthaltene Koffein kann die Kopfschmerzen lindern und man nimmt auch wieder Flüssigkeit zu sich. Kombiniert mit etwas Zitronensaft und einem Löffel Honig ist diese Mischung ein bewährtes Hausmittel gegen den Kater. Es erweitert die Gefäße und lindert Kopfschmerzen.
Honig erscheint als Mittel gegen den Kater zunächst absurd, da er süß und klebrig ist. Doch eben der Fruchtzucker, der im Honig enthalten ist, hilft dem Körper, den Alkohol, der ihn jetzt plagt, abzubauen. Ein Dank geht an die Bienen!
In Kombination mit viel Flüssigkeit kann ein Saunabesuch am Tag danach wahre Wunder bewirken. Der Wechsel von Kälte und Wärme bringt den Kreislauf in Schwung. Das Saunieren sollte aber bei einem Kater nicht übertrieben werden - besser kurz und knackig.
Klingt komisch, ist aber so: Ein Glas Bier am nächsten Tag hilft gegen den Kater. Dabei wird dem Körper wieder Ethanol zugeführt, den die Enzyme abbauen. Sie lassen vom Methanol erstmal wieder ab, bei dessen Abbau das "Kopfwehgift“ Ameisensäure entsteht. Mehr als ein Glas sollte es aber trotzdem nicht sein.
Kommentare