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Yoga wird zur Regeneration des Körpers eingesetzt. Dies geschieht im Yoga durch eine Kombination aus Atemübung, Körperhaltung und Meditation. Durch die Übungen werden Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer gleichermaßen trainiert. In manchen Schriften ist von 84.000 verschiedenen Yogahaltungen - Asanas genannt - die Rede.
Der Mond Krieger - Der Held (Vira Bhadrasana oder Virabhadrasana), auch Krieger genannt, ist eine der körperlich anstrengenderen Asana – diese Haltung, Vira Bhadrasana, wird gerne direkt nach dem Sonnengebet (Surya Namaskar) oder nach dem Dreieck (Trikonasana) geübt und verlangt als Rückbeuge vom Yoga-Schüler viel Vertrauen in die Beweglichkeit seines Körpers.
Der Herabschauende Hund dient der Dehnung und Stärkung des Rückens: Sie ist der Haltung eines Hundes nachempfunden, der sich genüßlich streckt, bevor er weiter zieht. Diese Übung dient auch der Entspannung zwischen zwei anstrengenden Sequenzen. Als Yoga-Meister ihre Übungen entwarfen, war ihnen die Tierwelt oft eine Inspiration: Sie dachten sich, dass der Hund den Menschen mit dieser Haltung zeigt, wie man mit einer kurzen Ruhepause den Geist erfrischt.
Der Baum als ganzheitliche Asana trainiert Ihren Gleichgewichtssinn - die stabilisierende Muskulatur (Bauch, Gesäß, Beinmuskulatur des Standbeins) und ist die perfekte Entspannungsübung vor den Herausforderungen des Alltags. Die Yoga-Übung steigert die Konzentrationsfähigkeit und schenkt tiefe Gelassenheit.
Das Zusammenbringen der Hände vor dem Herzen, Anjali Mudra, steht für die Verbindung von rechter und linker Gehirnhälfte. Dieses Ritual wird zu Beginn und am Ende einer Yogastunde zelebriert. Zu Anfang bedankt sich der Lehrer bei seinen Schülern für ihr Kommen und am Ende der Stunde bedanken sie sich bei ihm. Sie ist in Indien und im Hinduismus seit langer Zeitdie gebräuchlichste Grußform - so, wie bei uns das Händeschütteln.
Der drehehnde Held ist eine fortgeschrittene Variante der Heldenstellung. Zur Geschichte: Der Held bricht auf, um seine innere Ordnung und sein wahres Wesen zu finden. Er muss sich auf einem Weg mit vielen Widerständen auseinandersetzen, aber er gibt nie auf. Diese Haltung entwickelt körperliche Kraft und Durchhaltevermögen.
Die Hände hinter dem Hinterkopf verschränken. Zehn Sekunden lang mittelstark bis stark gegen den Kopf drücken. Yoga ist eine philosophische Lehre, zu der sowohl geistige als auch körperliche Übungen gehören. "In der Ruhe liegt die Kraft" ist der Grundsatz, aus dem Yoga seine Übungen aufbaut. Die Meditation dient zur inneren Tiefenentspannung.
Die Taube, Kapotasana, ist eine fortgeschrittene Yoga Asana Übung zur Entwicklung der beugenden Flexibilität. Kapotasana öffnet das Herz und sorgt für geistige Flexibilität. Diese Übung dehnt den Brustkorb und verbessert die Atmung. Dabei lockert es die Schultern und beseitigt Spannungen und kräftigt die Oberschenkel und Gesäß.
Die vollkommene Haltung (Siddhasana): Diese Variante des Schneidersitzes ist eine klassische Meditationshaltung des Hatha-Yoga und ideal, um in der Hektik des Alltags zur Ruhe zu kommen. Die Sitzhaltung sollte ruhig und angenehm sein. Insbesondere sollten Beine, Arme, Schultern, Kiefergelenke und Augen vollkommen entspannt sein. Außerdem sollte der Rücken gerade gehalten werden.
Im Sanskrit heißt „Upavistha“ sitzen und „Kona“ bedeutet Winkel. Upavistha Konasana ist ein weiter Spreiz im Sitzen, der sowohl aufrecht sitzend geübt werden kann als auch als Vorwärtsbeuge. Dieses Asana hilft Bewusstsein für Fuß- und Beinarbeit, Erdung von Fersen und Sitzbeinen, Aufrichtung des Beckens, des Steißbeins und der Wirbelsäule zu entwickeln.
Trikonasana, die Dreieckshaltung, kombiniert viele Elemente in einer Yoga Übung. Sie baut Kraft und Ausdauer in Beinen und Füßen auf und schafft Weite im Brustkorb. Außerdem stärkt sie Bein-, Po- und Rückenmuskulatur. Die seelische Komponente ist hier Erdung und Harmonisierung. Das Dreieck zählt zu den klassischen Positionen des Yoga. Bei richtiger Ausführung kommt es zu einer Dehnung des Zwerchfells. Dadurch wird die Atemmuskulatur von Verspannungen befreit, was zu einer besseren Sauerstoffversorgung des Körpers führt.
Schwimmen, halbe Heuschreckenhaltung (ardha shalabasana) - Die Kombination aus Yoga und Pilates, auch Yogilates genannt, verbindet entspannende Elemente aus dem Yoga mit den rückenstärkenden und körperstraffenden Übungen von Joseph Pilates, dem Erfinder dieser Bewegung für Ganzkörpertraining. Das gefährliche Viszeralfett am Bauch und die ungeliebten Pölsterchen an Po und Beinen können durch regelmäßiges Training bekämpft werden.
Der Tänzer - Dieses Asana verbessert Körperhaltung, Gleichgewichtssinn und Konzentrationsfähigkeit. Natarajasana, auch Asana des "tanzenden Shiva", eine indische Gottheit und Vorbild für alle Yogis, ist eine der wichtigsten Balance-Übungen des Yoga. Sie stärkt und dehnt insbesondere Rumpf-, Brust- sowie die tiefe Rückenmuskulatur, aber auch Füße und Oberschenkelvorderseiten. Der Tänzer, zählt zu den einfacheren Gleichgewichtsübungen.
Der Bogen ist für die ganze Wirbelsäule geeignet: Der Rücken wird gestärkt und die Organe gleichzeitig massiert und durchblutet. Ziel dieser Yoga-Übung ist die Dehnung des Oberkörpers und der Beinvorderseite. Dabei wird die Bauch- und Gesäßmuskulatur stabilisiert. Der Bogen erhält die Beweglichkeit der Wirbelsäule sowie der Hüft- und Schultergelenke. Der Bogen regt den Fluss der Lebensenergie an.
Eine Übung (Asana) für die Stärkung des unteren Rückens und der Willenskraft. Diese Yoga-Übung kräftigt die Armmuskulatur und stärkt die Ellenbogengelenke. Zudem wird der Rücken mobilisiert und die untere Rückenmuskulatur gekräftigt.