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Schamlippen verkleinern: Kosten und Ablauf der OP

Wer unter zu großen Schamlippen leidet, kann darüber nachdenken, seine Schamlippen verkleinern zu lassen. Eine Schamlippenverkleinerung ist heute kein seltener Eingriff mehr.

01.12.2011 12:00 | 6:47 Min | © SAT.1

Schamlippen verkleinern: Gründe für den Eingriff

Rund zehn Prozent aller Frauen leiden unter zu großen Schamlippen. Diese sind nicht nur aufgrund ihrer Sichtbarkeit durch die Kleidung unangenehm, sondern schränken die Betroffenen auch in Sport und Alltag sowie beim Sex ein. So können beispielsweise bestimmte Hosen wie Röhrenjeans nicht problemlos getragen werden. Durch permanenten Kontakt mit der Kleidung reiben sich die Labien, so der Fachbegriff für Schamlippen, wund und beginnen, zu schmerzen. 

Ein langer und heimlicher Leidensweg

Aus falscher Scham wagen die meisten Frauen erst nach vielen Jahren den Schritt, mit Freunden oder der Familie über ihr intimes Problem zu sprechen. Ist diese Hürde genommen und der anschließende Gang zum Arzt geschafft, entscheiden sich viele Frauen für einen operativen Eingriff, bei dem das Gewebe verringert und so die Schamlippen verkleinert werden. Erster medizinischer Ansprechpartner sollte der Frauenarzt sein. 

Ablauf der Operation

In der einstündigen und normalerweise risikoarmen Operation wird das überschüssige Gewebe mittels einer Elektronadel von den Labien abgetrennt. Da die Schamlippen eine stark durchblutete Zone darstellen, tritt die Narbenheilung erst nach drei bis fünf Tagen ein. Danach können die Patientinnen wieder langsam beginnen, Sport zu treiben und ihren Alltag schmerz-und schamfrei zu gestalten.
 

Schamlippen verkleinern: Kosten

Wenn Sie Ihre Schamlippen verkleinern lassen möchten, belaufen sich die Kosten auf rund 2.000 Euro, welche die Patientinnen in der Regel selbst übernehmen müssen. Hiesige Krankenkassen lehnen eine Kostenübernahme ab, da die Labienkorrektur als kosmetische Maßnahme betrachtet wird.

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