Ratgeber

Sonnenbrand vorbeugen

Natürlich gebräunte Haut gilt als sexy, trotzdem sollte man das Sonnenbaden nicht übertreiben. Denn Sonnenbrand ist gefährlich und Sonnenschutz wichtig. Wir informieren, welcher Hauttyp welche Sonnencreme braucht.

15.06.2012 14:34 | 9:31 Min | © SAT.1

Sonnencreme gegen Sonnenbrand

Sonnencreme wird wie eine gewöhnliche Bodylotion hergestellt. Damit daraus eine Sonnencreme wird, die gegen Sonnenbrand hilft, muss ein spezieller Stoff hinzugefügt werden: der Lichtschutzfaktor. Dieser besteht zunächst aus Pulver, das zu der Bodylotion dazu gegeben wird. Dieses Pulver enthält UV-Filter-Substanzen, diese schützen vor Sonnenbrand. Sie sind teils organisch, teils mineralisch. Die gefährlichen UV-Strahlen werden durch sie auf der Haut umgewandelt und harmlos gemacht.

Welcher Lichtschutzfaktor schützt vor Sonnenbrand?

Er schützt vor den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne und vor Sonnenbrand: der Lichtschutzfaktor. Deshalb ist er auch ein unverzichtbares Muss, um den Tag am Strand ohne Sonnenbrand genießen zu können. Der angegebene Faktor, zum Beispiel 15, verlängert die Zeit, in der man die Haut gefahrlos der Sonne aussetzen kann. Der Lichtschutzfaktor 15 verlängert die Sonnenbad-Zeit somit um das 15-Fache. Diese Zeit ist jedoch individuell verschieden. Sie hängt von der Eigenschutzzeit der Haut ab: Helle Haut ist sehr empfindlich und Sonnenbrand gefährdet – sie sollte nur fünf bis zehn Minuten der prallen Sonne ausgesetzt werden. Bei dem mittleren Hauttyp hat die Haut einen Eigenschutz von etwa 20 Minuten. Dunkle Haut kann am längten ohne Sonnenbrand sonnenbaden: 30 Minuten in der Sonne sind für diese Haut in der Regel kein Problem. Generell gilt: Je höher der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme, desto besser ist der Schutz vor Sonnenbrand.

Sonnenbrand trotz Sonnencreme?

Zu einem Tag an der Sonne gehört natürlich auch der Sprungins kühle Nass. Doch was macht das Wasser mit dem Lichtschutzfaktor? Sind wir nach dem Baden weiterhin vor Sonnenbrand geschützt? Hautärztin Claudia Pettke-Rank rät zur Vorsicht: Nur Sonnencreme auf der „wasserfest“ draufsteht,behält ihre schützende Wirkung gegen Sonnenbrand auch nach dem Baden bei. Doch welcher Sonnenschutz ist für welche Haut ausreichend? Wer die Wahl hat, der hat auch die Qual: Hautärztin Pettke-Rank erklärt, dass Öle im Allgemeinen einen geringen Lichtschutzfaktor haben. Die Haut ist dementsprechend weniger gegenSonnenbrand geschützt. Sprays und Fluids sind empfehlenswert und angenehm für Menschen,die ölige Haut haben. Eine Creme-Textur ist vor allem für normale bis trockene Haut besonders gut geeignet.

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