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Monokini versus Bikini

Er ist voll im Trend und auch ziemlich sexy: der Monokini. Aber kann die Mischung aus Bikini und Badeanzug auch in Sachen Tragekomfort, Belastbarkeit und Bräunungsfaktor überzeugen? Ein Test.

01.08.2012 10:00 | 5:12 Min | © SAT.1

Monokini heißt: Mehr Stoff mit tiefen Einblicken

Der Monokini ist eine Mischung aus Badeanzug und Bikini. Wie der Badeanzug ist der er aus einem Stück gefertigt, allerdings erinnert die geringe Menge an Stoff eher an einen Bikini. Tiefe Ausschnitte, knappe Kurven, freier Rücken – der Monokini lässt viel Haut hervorblitzen und ist daher sehr sexy. In der Regel ist der Monokini etwas teurer als ein Bikini und in den unterschiedlichsten Ausführungen zu haben. Aber bietet der Monokini auch echte Vorteile gegenüber dem Bikini.

Der Tragekomfort beim Monokini

Erster Test: der Tragekomfort. Schon außerhalb des Wassers ist der Sitz des Monokini gewöhnungsbedürftig. Da das Vorderteil sehr straff anliegt, entsteht ein Druck, der das Gefühl vermittelt, der Stoff könnte jeden Moment verrutschen und Körperpartien freigeben, die eigentlich verdeckt werden sollen. Fühlt sich der Monokini im Wasser besser an? Leider nicht, es hapert am Komfort. Die straffen Träger ziehen den Monokini unangenehm nach oben. Ein Tanga-Gefühl entsteht und die Angst, der Monokini könnte verrutschen, schwimmt stets mit.

Hält der Monokini Belastungen stand?

Ist der Monokini wenigstens belastbarer als ein Bikini? Der Härtetest auf der Rutsche soll das Ergebnis liefern. Da der Monokini aus einem Teil gefertigt ist, müsste er eigentlich besser an Ort und Stelle halten als ein Bikini. Soweit zur Theorie, jetzt kommt der Praxis-Test. Eine Partie auf der Rutsche und der Bikini ist erwartungsgemäß total verrutscht. Der Monokini kann hier trotz seines knappen Schnitts besser abschneiden. Er sitzt nach dem Rutschen, auch wenn er optisch etwas aus der Form geraten zu sein scheint.

Bräunen im Monokini

Jetzt wird der Monokini noch auf den Bräunungsfaktor hin untersucht. Vor dem Sonnen geht es ans Eincremen und schon hier treten erste Schwierigkeiten auf. Durch den extravaganten Monokini-Schnitt lassen sich nicht alle Körperpartien problemlos eincremen. Außerdem bedeutet mehr Stoff auch mehr Abdrücke und vor allem ein weißer Bauch. Nach einer Stunde in der Sonne werden die Ränder und hellen Hautstellen deutlich sichtbar. Fazit: Der Monokini hält sicherer als ein Bikini und sieht durchaus sexy aus. Das ist der Bikini aber auch. Außerdem bietet der Zweiteiler gegenüber dem Monokini einen besseren Tragekomfort und ein überzeugenderes Bräunungsergebnis.

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