Ratgeber

Schamlippen verkleinern

Die Röhrenhose ist aus der Damenmode nicht mehr wegzudenken. Manche Frauen verzichten dennoch lieber auf das zeitlose Kleidungsstück, weil in den engen Hosen ihre unnatürlich großen Schamlippen deutlich sichtbar sind. Nicht wenige Frauen leiden unter Fehlbildungen ihrer Geschlechtsteile, die mit Hilfe einer Operation verkleinert werden können.

01.12.2011 12:00 | 6:49 Min | © SAT.1

Keine Seltenheit

Rund zehn Prozent der Frauen leiden an zu großen Schamlippen. Diese sind nicht nur aufgrund ihrer Sichtbarkeit durch die Kleidung unangenehm, sondern schränken die Betroffenen auch in Sport und Alltag ein. Durch permanenten Kontakt mit der Kleidung reiben sich die Labien wund und beginnen zu schmerzen.

Ein langer und heimlicher Leidensweg

Aus falscher Scham wagen die meisten Frauen erst nach vielen Jahren den Schritt, mit Freunden oder Familienangehörigen über ihr intimes Problem zu sprechen. Ist diese Hürde genommen und der anschließende Gang zum Arzt geschafft, entscheiden sich viele Frauen für eine einen operativen Eingriff, bei dem das Gewebe verringert wird.

Operative Verkleinerung

Die Kosten für einen solchen Eingriff belaufen sich auf rund 2000 Euro, welche die Patientinnen in der Regel selbst übernehmen müssen. Hiesige Krankenkassen lehnen eine Kostenübernahme ab, da die Labienkorrektur als kosmetische Maßnahme betrachtet wird. In der einstündigen und weitgehend komplikationsfreien Operation wird das überschüssige Gewebe mittels einer Elektronadel von den Labien abgetrennt. Da das sekundäre Geschlechtsorgan eine stark durchblutete Zone ist, tritt die Heilung der Narbe erst nach drei bis fünf Tagen ein. Danach können die Patientinnen wieder langsam beginnen Sport zu treiben und ihren Alltag schmerz-und schamfrei zu gestalten.

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