#machdichlaut gegen häusliche Gewalt mit SAT.1 und dem WEISSEN RING

"Das Zuhause soll Schutz und Geborgenheit bieten", betont Kultanwalt Ingo Lenßen. "Doch in diesen Zeiten lauert die Gefahr vor allem in den eigenen vier Wänden", warnt Alina Merkau (SAT.1-Frühstücksfernsehen). "Jede dritte Frau wird mindestens einmal Opfer von Gewalt", sagt Schauspieler und Moderator Jochen Schropp. "Mach‘ Dich laut gegen häusliche Gewalt!", appelliert Claudia von Brauchitsch (akte.). Denn: "Schweigen macht schutzlos."

In der gleichnamigen Kampagne richtet die Hilfsorganisation WEISSER RING e.V. seit Mai die Aufmerksamkeit auf das Thema häusliche Gewalt. In einem zweiten Flight unterstützte SAT.1 den WEISSEN RING im November 2020 mit einem eigenen TV-Trailer: Claudia von Brauchitsch, Ingo Lenßen, Alina Merkau und Jochen Schropp sensibilisieren mit dem Aufruf und dem Hashtag #machdichlaut für das Thema und ermutigen, laut zu werden, um Übergriffe zu verhindern und Opfern zu helfen.    

Hilfe holen. Laut werden. Über die Arbeit des WEISSEN RINGS

Gedemütigt, geschlagen, verletzt: Opfer häuslicher Gewalt leiden oft jahrelang. Vielen fällt es schwer, sich jemandem anzuvertrauen – zu groß ist die Scham. Dabei brauchen sie dringend ein Ohr, das zuhört, und eine Hand, die sie aus der Not führt. Hier setzt die Arbeit des WEISSEN RINGS an.

 Weitere hilfreiche Telefonnummern

  • Polizei: 110
  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 0116 016
  • Hilfetelefon "Schwangere in Not": 0800 4040 0020
  • Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Telefonseelsorge: 116 123

Allgemeine Hinweise für Betroffene

Wichtig für alle Betroffenen ist, den Kontakt und das Gespräch nach außen zu suchen. Das können Freunde oder Kollegen sein, aber natürlich auch die Polizei oder entsprechende Beratungsstellen. Wichtig ist außerdem die Dokumentation der Vorfälle und Verletzungen, um später eine polizeiliche Untersuchung und ein gerichtliches Verfahren zu ermöglichen. Gewaltschutzambulanzen dokumentieren beispielsweise gerichtsfest die Verletzungen, um später Beweise für eine Verurteilung des Täters in der Hand zu haben.