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Ein bekanntes Lied zu covern ist eine Sache, es in eine andere Sprache zu überführen eine ganz andere. Wie gut das aber funktionieren kann, wenn man es denn richtig macht, hat TV-Moderator und Sänger Giovanni Zarrella schon mit seinem 2019er-Album „La vita è bella“ bewiesen. Da verneigte sich Zarrella zum ersten Mal auf Albumlänge vor der italienischen Heimat seiner Eltern und seiner eigenen musikalischen Sozialisation und übertrug Lieder, die ihm am Herzen liegen, ins Italienische. Schon damals half ihm dabei der bekannte Schlager-Produzent Christian Geller. Zarrella bediente sich dabei im Pop ebenso wie im Schlager und überführte beides in eine cremig-schöne Melange aus Italo-Pop und zeitgenössischem Schlager. Das Rezept kam dermaßen gut an, dass „La vita è bella“ Zarrellas bis dato erfolgreichstes Album wurde und auf Platz 2 der deutschen Album-Charts landete. Außerdem hatte jetzt auch der Letzte verstanden: Giovanni Zarrella ist ein ernstzunehmender, gut gekleideter „Signore“ der Schlagerwelt und schon lange nicht mehr der Ex-Bro’Sis-Bro.

Nun kündigte Giovanni Zarrella in einem Livestream an, dass im April 2021 ein weiteres Album erscheinen wird, das die Idee noch einmal weiterspinnt. Auch für „Ciao“ hat sich Zarrella mit Christan Geller Stücke vorgenommen, die ihm wichtig sind. Zwölf sind es insgesamt, darunter zum Beispiel „Verlieben, Verloren, Vergessen, Verzeih’n“ („BELLISSIMO“), „Er gehört zu mir“ („LEI È SOLO MIA“), „Hinterm Horizont“ („DIETRO L'ORIZZONTE“) und „Tränen lügen nicht“ („LE ROSE BLU“). Auch der ein oder andere Stargast wird dabei sein. So zum Beispiel wieder Pietro Lombardi, der schon beim Vorgänger zu hören war und hier mit Zarrella Nenas „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ in den Süden trägt. Für‘s eigene künstlerische Profil hat Zarrella aber auch drei Eigenkompositionen am Start.

Als erste Single gab es dennoch einen Welthit, den wohl jeder schon einmal leicht angetrunken laut mitgesungen haben dürfte: „Ciao“ ist nämlich Zarrellas Interpretation von „Live is Life“. Das Lied von Opus darf noch immer auf keiner Party fehlen und war der größte Erfolg der Band aus der Steiermark. Im Dezember 1984 veröffentlicht, starteten Opus mit dem Song langsam aber sicher auch international durch. „Live is Life“ wurde nicht nur in Deutschland und Österreich ein Nummer-1-Hit, sondern chartete auch in England und sogar in den USA auf respektablen Plätzen.

Mit „Ci Sarai (Irgendwo)“, Giovanni Zarrellas Version von Nenas 80er-Hymne „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“, erscheint nun bereits die zweite Singleauskopplung.

Hierfür lud sich der Sänger mit Pietro Lombardi auch gleich einen prominenten Feature-Gast ins Studio und anschließend zum Videodreh ein. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist eine leidenschaftliche Neuinterpretation eines Stücks deutscher Popmusik-Geschichte und beweist einmal mehr Zarrellas gutes Gespür für die Songauswahl und das richtige Timing – „Ci Sarai“ passt perfekt zu den kommenden Frühlings- und Sommermonaten.

Das offizielle Video