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Endlich zu Hause

Hannah und Chris Reid waren glücklich: Nach einem dreimonatigen Aufenthalt im Krankenhaus durften sie mit ihren kleinen Zwillingen Amie und Jake endlich nach Hause. Die kleinen Racker kamen bereits in der 25. Schwangerschaftswoche zur Welt und mussten anschließend mit Sauerstoff und Transfusionen versorgt werden. So war die Freude riesig, als sie endlich entlassen werden konnten.

Schock!

Lange währte das Glück jedoch nicht. Als die kleine Amie mitten in der Nacht zu schreien begann, konnten die Eltern nicht ahnen, was sie im Kinderbett sehen würden. Der kleine Jake lag blau angelaufen und regungslos neben seiner Schwester. "Es war furchterregend. Wir dachten wirklich, dass wir unseren kleinen Jungen verlieren", berichtete Hannah der britischen Tageszeitung "Daily Record".

Hilfeschrei der Schwester

Während Vater Chris sofort Wiederbelebungsmaßnahmen unternahm, rief die Mutter den Krankenwagen. Im Krankenhaus schafften es die Ärzte, Jake das Leben zu retten. Sie stellten fest: Seine Lunge war kollabiert. Die kleine Amie hatte ihren Bruder beschützt, indem sie die Eltern weckte – denn jede weitere Minute ohne Hilfe hätte Jake nicht überlebt.

Eine glückliche Familie

Mama Hannah ist überwältigt: "Ich fühle mich gesegnet, dass meine ganze Familie noch bei mir ist. Amie und Jake sind kleine Wunder!" Zum Glück ist es bei diesem Zwischenfall geblieben. Die beiden sind mittlerweile über ein Jahr alt, erfreuen sich bester Gesundheit – und werden sicher immer ein schützendes Auge aufeinander haben.

Angeber-Fact: Zwillinge entwickeln aufgrund des großen Wir-Gefühls erst später ein Bewusstsein für das eigene Ich. Ein Braunschweiger Wissenschaftler bewies, dass sie erst einige Monate später als andere Kinder das Wort "ich" benutzen.

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