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Staudämme und Schutzsysteme  

Schwimmende Häuser wie in den Niederlanden oder Hochwasserschutzsystem "MoSE" in Venedig: Um Menschen und Gebäude zu schützen, wird vor allem auch technische Vorkehrungen wie Staudämme gesetzt.  

Eine Langzeitlösung ist aber vor allem ein effizienter Wasserrückhalt. Das bedeutet, dass das Wasser schnell abfließt und somit ein niedriger Wasserstand ermöglicht wird.  

Lösungsansatz: Entsiegelte Oberflächen und überregionale Vernetzung 

Um einen niedrigen Wasserstand zu halten sind möglichst viele "entsiegelte" Oberflächen und Stauraum-Kanäle in der Kanalisation wichtig. Zudem sollten in Überschwemmungsgebieten keine (weiteren) Häuser gebaut werden. Dafür setzt sich unter anderem der Worldwide Fund for Nature (WWF) ein. 

Wichtig ist aber auch das Sammeln von Daten, Erfahrungen und Ausrüstung. Der Hochwasserschutz sollte ebenfalls überregional organisiert sein. Handlungsempfehlungen wurden dazu beispielsweise von der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) zusammengetragen.  

Für einen effektiven Hochwasserschutz spielen somit nicht nur technische Fragen eine Rolle. Ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Auswirkungen müssen ebenfalls in Betracht gezogen werden. Die Umsiedlung einer bevölkerungsreichen Wohngegend etwa ist kein Wunsch-Szenario.  

Du möchtest jetzt helfen? Hier kannst du spenden  

Jede Hilfe zählt. Das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen "Aktion Deutschland Hilft" und SAT.1 sammeln mit der Gala "Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala" Spenden für die Opfer der Hochwasser in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Auf der Seite aktion-deutschland-hilft.de kannst du schon jetzt für die Flut-Opfer spenden. 

"Deutschland hilft. Die SAT.1-Spendengala" am Samstag, 24. Juli 20:15, live aus Köln.