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Zurzeit herrscht in den deutschen Freibädern absoluter Hochbetrieb. Es sind Sommerferien und das Wetter eignet sich perfekt, um sich im Wasser abzukühlen. Doch jetzt warnt der Hamburger Schwimmbad-Betreiber Bäderland, dass Eltern ihre Kinder beim Schwimmen nicht aus den Augen lassen sollten.

Denn in den letzten drei Wochen wären beinahe drei Kinder ertrunken und mussten wiederbelebt werden. Vor zwei Wochen wurden ein Vierjähriger und ein zehn-jähriges Mädchen gerettet und diese Woche war ein fünfjähriges Mädchen in Blankenese betroffen.

Oft waren die Aufsichtspersonen nicht aufmerksam genug, weil sie zu sehr mit ihren Smartphones beschäftigt waren.

"Das Verhalten von Eltern im Schwimmbad hat sich geändert. "Die Eltern sind mehr mit dem ganzen Drumherum beschäftigt, die Kinder häufig auf sich allein gestellt. Teilweise entfernen sie sich in Bruchteilen von Sekunden und springen oder fallen ins Wasser", so Andreas Mohr, Rettungsausbilder im Hamburger Bäderland.

Daher sei es umso wichtiger den Eltern bewusst zu machen, dass die Bademeister nicht jedes Kind einzeln betreuen können. Erwachsene sollten mit einer großen Gruppe von Kindern immer eine zusätzliche Aufsichtsperson mitnehmen.

Also weg mit den Smartphones, wenn ihr mit euren Kleinen schwimmen geht.