Ein Whirlpool auf dem Balkon ist nicht nur bei heißen Temperaturen verlockend. Einen jungen Mann aus Bremen kostete er nun allerdings seine Ausbildung bei der Polizei – weil er in seinem Whirlpool mehrfach lautstark Geschlechtsverkehr hatte.

Verärgerte Nachbarn

Zwischen Oktober 2017 und Februar 2018 alarmierten seine Nachbarn sechs Mal die Polizei, ein Anwohner stellte sogar Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.

Obwohl seinen Vorgesetzen den umtriebigen Polizeischüler mehrfach warnten, wollte dieser einfach nicht von seinem lautstarken Freizeitvergnügen lassen. Nach einer erneuten Beschwerde zog man bei der Polizei schließlich die Konsequenzen: Dem Polizeianwärter wurde gekündigt.

Richter bestätigen Kündigung

Dagegen klagte der junge Mann zwar vor Gericht, zog nun aber den Kürzeren. Da sich der Angeklagte trotz mehrfacher Hinweise auf die für Polizisten geltende "außerdienstliche Wohlverhaltenspflicht" nicht gebessert habe, sei die Kündigung gerechtfertigt, so die Richter des Oberlandesgerichts Bremen.