Eine Fischpediküre klingt doch eigentlich ganz witzig: Du steckst deine rauen Füße in ein kleines Glasbecken und schon kommen die kleinen Fische und knabbern an dir herum. Bei den kleinen Beckenbewohnern handelt es sich um die Art Garra Rufa, welche zu der Gruppe der Saugbarben gehört. Diese fressen deine Hornhaut und andere abgestorbene Hautschüppchen von den Füßen ab. Nach einer halben Stunde ist die Behandlung beendet und du hast wieder samtweiche Füße. Und nebenbei hast du die kleinen Fischis gefüttert, welche nun rundum glücklich sein sollten. So verkaufen es uns die Spa-Befürworter, doch die Wahrheit sieht ganz anders aus!

Die gruselige Wahrheit über Fischpediküren

Die Saugbarben besitzen keine Zähne und sind somit für eine Pediküre perfekt. Sie stubsen die toten Hautzellen an, bis diese sich lösen und abfallen. Dann saugen sie diese wie ein Staubsauger auf. Aber hast du dich schon mal gefragt, ob die Fische deine toten Zellen überhaupt gerne essen? Denn in freier Natur bevorzugen die Fische Algen und kleine Pflanzen und das klingt doch wesentlich leckerer!

In den Fisch-Spas müssen die Fische hungern! Damit soll bewirkt werden, dass sie auch wirkliche ihre Arbeit leisten und die toten Hautzellen fressen. Die Situation für die Kleinen ist wirklich traurig! Durch diese Behandlung werden die Hautschuppen zur Hauptnahrungsquelle der Saugbarben. Eine Alternative bekommen sie nicht von ihren Besitzern. In manchen Studios geht die Misshandlung der Tiere sogar so weit, dass die Fische ausgehungert werden und dann bei einigen Spa-Besuchern Fresswunden hinterlassen. Und das ohne Zähne!

Um bei der Misshandlung der Saugbarben nicht mitzumachen, sollten wir alle diesen Spa-Trend meiden und auf die Missstände aufmerksam machen!