Jedes Jahr erkranken viele Menschen an Demenz. Mittlerweile haben Wissenschaftler herausgefunden, dass sogenannte Zombie-Zellen im Gehirn dabei eine Rolle spielen. Forscher der Mayo Clinic, Rochester sprechen von seneszenten Zellen, die durch ihre Aktivität die Arbeit des Gehirns blockieren.

Zombie-Zellen stehen in Verbindung mit Demenz

Tote Zellen, die sich nicht mehr teilen können, sind trotzdem noch aktiv und sammeln sich mit zunehmenden Alter im Körper an. Durch ihren starken Stoffwechsel richten sie im Gehirn Schäden an und beeinflussen andere Zellen im Gehirn negativ.

Mehrere Forscher untersuchten dafür genetisch veränderte Mäuse, die für eine neurale Degeneration anfälliger waren. Die genveränderten Mäuse entwickeln eine Krankheit, die ähnlich abläuft wie die Alzheimer-Demenz beim Menschen.

Je weiter die Krankheit fortschritt, desto mehr seneszenter Zellen sammelten sich im Gehirn der Tiere an.

Die Ergebnisse könnten neue Möglichkeiten für die Diagnose und Therapie von Alterserkrankungen schaffen.