- Bildquelle: didecs © didecs

Du möchtest Strom und somit auch Geld sparen? Tatsächlich gelingt das im Haushalt oft schon mit kleinen Hacks und Handgriffen - zum Bespiel beim Wäschewaschen. Wir erklären dir, worauf du achten musst und welches das sparsamste Waschprogramm ist.  

Gute News: Kluge Ideen für mehr Nachhaltigkeit

Stromsparen beim Wäschewaschen: Ist das Eco-Programm sinnvoll? 

Die Waschmaschine läuft im Eco-Modus oft mehr als drei Stunden, verbraucht dabei aber rund halb so viel Energie wie ein normales Waschprogramm. Der Grund: Bei einer längerer Waschzeit arbeitet das Programm nur für eine kurze Zeit auf hoher Temperatur. In der übrigen Zeit verbraucht es kaum Energie. Durch die lange Laufzeit im Eco-Programm weicht die Wäsche außerdem besser ein, weil das Wasser länger in der Maschine bleibt. Die Reinigungsleistung ist dabei die gleiche wie bei einem Normalprogramm. 

Stromsparen beim Wäschewaschen: Wie sparsam ist das Kurzprogramm? 

Obwohl das Kurzprogramm meist nur 30 Minuten für einen Waschgang benötigt, verbraucht das Schnellprogramm der Waschmaschine viel Strom. Der Grund: Das Kurzprogramm muss innerhalb kurzer Zeit viel Energie aufbringen, um auf die nötige Waschtemperatur zu erreichen. Außerdem eignet die das Kurzprogramm nicht für stark verschmutze Kleidungsstücke. Für eine gründliche Reinigung reicht schlicht die Zeit nicht aus, damit das Waschmittel seine volle Reinigungskraft entfalten kann. 

Stromsparen beim Wäschewaschen: Das ist das sparsamste Waschprogramm! 

Spart Zeit, aber keine Stromkosten: Beim Kurzprogramm wird in weniger Zeit mehr Energie zum Aufheizen und deutlich mehr Wasser benötigt, um ein zufriedenstellendes Waschergebnis zu erreichen. Dagegen dauern beim Eco-Programm die Waschgänge zwar deutlich länger als beim Kurzprogramm, doch der Energieverbrauch ist dank der niedrigeren Temperaturen geringer. Weniger Aufheizen spart natürlich Strom. 

Fazit: Jeder, der viel Strom sparen möchte, sollte die Eco-Taste der Waschmaschine drücken. Das zahlt sich nicht nur langfristig bei der Stromkosten-Ersparnis aus, sondern schont gleichzeitig die Umwelt. Im Jahr lassen sich mit dem Eco-Programm durchschnittlich 45 Euro einsparen.  

Weitere Spartipps beim Wäschewaschen 

  • Niedrige Temperaturen: Um den Stromverbrauch zu reduzieren, die Waschmaschine immer voll beladen und bei möglichst niedriger Temperatur waschen. Der Grund: Die Waschmaschine verbraucht für das Aufheizen des Wassers am meisten Energie. Für normal verschmutzte Buntwäsche genügen bereits 30 Grad, für weiße Wäsche 40 Grad Wassertemperatur. 
  • Keine Vorwäsche: Nur bei stark verschmutzter Kleidung ist die Vorwäsche sinnvoll. Bei normal verschmutzter Kleidung kann man sich das rund 20-minütige Vorwaschprogramm sparen. Denn das kostet zusätzlichen Strom. Tipp: Bei besonders schmutziger Wäsche ein Fleckenmittel oder Gallseife mit in den Hauptgang geben. 
  • 60-Grad-Wäsche maximal einmal im Monat: Heutzutage ist die "Kochwäsche" bei 90 Grad gar nicht mehr nötig. Handtücher und Bettwäsche werden bereits bei 60 Grad hygienisch sauber, meist genügt sogar schon 40 Grad. Damit die Waschmaschine keimfrei bleibt, sollte man einmal im Monat bei mindestens 60 Grad und mit einem Vollwaschmittel waschen. 

Stromsparen im Haushalt: Noch mehr Hacks und Tipps für dich 

  • Energiespargeräte anschaffen: Sie verbrauchen deutlich weniger Strom, was sich auf der Rechnung bemerkbar macht. 
  • Stand-by-Modus: Geräte verbrauchen dabei trotzdem Strom. Eine Steckerleiste zum Ausschalten schafft Abhilfe. 
  • LED-Lampen: Sie verbrauchen weniger Strom als Glühbirnen und sind zusätzlich noch deutlich langlebiger.  
  • Tiefkühler regelmäßig abtauen. Das Kühlen von Eisschichten im Tiefkühler verbraucht viel Strom. 
  • Standort: Den Kühlschrank nicht neben Wärmequellen wie Spülmaschine oder Herd stellen.