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Donald Trump vs. Joe Biden

Donald Trump gegen Joe Biden

Die beiden größten Parteien in den USA sind die Republikaner und die Demokraten. Daher liegt der Fokus der Berichterstattung auf deren beiden Kandidaten: Donald Trump und Joe Biden.

Joe Biden führt laut aktuellen Umfragen

Aktuellen Umfragen zufolge hätte Biden gute Chancen, Trump auszustechen. In Umfragen liegt er kontinuierlich mit einem Vorsprung von bis zu zehn Prozentpunkten vor seinem Widersacher. Doch ein Sieg oder eine Niederlage lässt sich dadurch nicht vorhersagen. Schon bei den letzten Präsidentschaftswahlen lag Trump in Umfragen zum Teil deutlich hinter seiner Konkurrentin Hillary Clinton, konnte aber dennoch den Sieg verbuchen.

Trump und Biden in den Vorwahlen

Doch bevor die beiden als Kandidaten für ihre jeweilige Partei aufgestellt wurden, mussten sie erst einmal die Vorwahlen für sich entscheiden.

Donald Trump: Der Präsident strebt eine zweite Amtszeit an

2016 fand die 58. Präsidentschaftswahl statt. Donald Trump gewann die Wahl und wurde im Januar 2017 zum 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ernannt. Schon damals kündigte der 74-Jährige an, ein zweites Mal kandidieren zu wollen. Die Republikaner setzten ihn schließlich in diesem Jahr auch als Kandidaten ein, denn diejenigen, die sich ebenfalls aufstellen ließen, konnten bei den Vorwahlen 2020 nicht ausreichend Rückhalt gewinnen.

An der Seite von Trump tritt Mike Pence als möglicher Vize-Präsident an.

Joe Biden vertritt die Demokraten

Bei den Demokraten gingen zahlreiche Bewerber ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur. Bis zum Ende kämpfte Bernie Sanders, doch Biden lag bei den Vorwahlen stets vorne. Mit dem Rückzug von Sanders war klar: Joe Biden ist der demokratische Präsidentschaftskandidat.

Als mögliche Vize-Präsidentin steht Kamala Harris bereit. Harris wollte eigentlich selbst US-Präsidentin werden, war in den Vorwahlen der Demokraten aber chancenlos und zog ihre Kandidatur frühzeitig zurück.

Die Kandidaten im Überblick

Für die US-Wahlen 2020 treten einige Kandidaten an. Diese Kandidaten treten unter anderem an, doch der größte Fokus liegt auf Trump und Biden:

  • Donald Trump (Republikaner)
  • Joe Biden (Demokraten)
  • Jo Jorgensen (Libertarian Party)
  • Howie Hawkins (Green Party)
  • Kanye West (unabhängig/ohne Partei)

Der 3. November 2020: Ein wichtiges Datum für die USA

Die Wahlen finden 2020 am 3. November statt. Dann wählen die Bürger in allen Bundesstaaten der USA ihren neuen Präsidenten. Erste Prognosen gibt es am 4. November ab Mitternacht bei uns. Doch dabei handelt es sich vorerst um keine gesicherten Ergebnisse, sondern um Hochrechnungen anhand von Wählerberfragungen. Mit jedem ausgezählten Wahlbezirk wird die Tendenz klarer. Geht diese jedoch in keine klare Richtung, kann es entsprechend lange dauern, bis ein endgültiges Ergebnis vorliegt. Aufgrund der zahlreichen Briefwähler kann es unter Umständen noch länger dauern, bis ein Ergebnis feststeht, denn diese Stimmen werden häufig zuletzt ausgezählt.

Das Wahlsystem in den Vereinigten Staaten

Das US-amerikanische Wahlsystem funktioniert anders als das in Deutschland. Die Bürger der Vereinigten Staaten geben ihre Stimmen bei den US-Wahlen sogenannten Wahlmännern. In der Regel bekommt die Partei alle Wahlmänner eines Bundesstaates, die die Mehrheit der abgegebenen Stimmen in diesem Bundesstaat für sich verbuchen kann.

Die Anzahl der Wahlmänner in jedem Bundesstaat richtet sich nach der Bevölkerungsgröße. Die insgesamt 538 Wahlleute bilden das "Electoral College".

Republikaner und Demokraten: Die beiden großen Parteien

In den Vereinigten Staaten von Amerika kämpfen zwei große Parteien um den Sieg: Die Republikaner und die Demokraten. Kleinere Drittparteien haben es schwer, sich durchzusetzen. Derzeit befindet sich mit Donald Trump ein Vertreter der Republikanischen Partei im Präsidentschaftsamt. Sein Vorgänger war mit Barack Obama ein Demokrat.

Die Parteien und ihre Ausrichtung

Die beiden großen Parteien sind sich sehr gegensätzlich. Während Vertreter und Wähler der Republikaner als rechts von der politischen Mitte eingestuft werden, stehen Demokraten links. Zudem werden Letztere als progressiver und liberaler mit einem größeren Fokus auf Sozial- und Umweltpolitik wahrgenommen. Ihre Wähler kommen oft von der Ost- und Westküste, aus New York und Kalifornien. Wohingegen Wähler der Republikanischen Partei eher Rückhalt in ländlichen Gegenden und dem mittleren Westen sowie in den Südstaaten finden. Republikaner gelten als konservativer.

Die Swing States sind heiß umkämpft

Im Wahlkampf um das Präsidentenamt ist es wichtig, möglichst viele Bundesstaaten auf seine Seite zu bringen. Es gibt klare Hochburgen wie New York oder Kalifornien, die mit hoher Wahrscheinlichkeit an die Demokraten gehen oder Bundesstaaten wie Kansas oder Alabama, in denen ziemlich sicher die Republikaner dominieren.

Besonders umworben im Wahlkampf von Trump und Biden sind daher die sogenannten Swing States. Dabei handelt es sich um Staaten, in denen noch keine Tendenz auszumachen ist, welcher Kandidat dort die meisten Stimmen gewinnen könnte. Wer es dort schafft, viele Stimmen zu bekommen, könnte am Ende die Wahl für sich entscheiden.