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Frühstücksfernsehen

49-Euro-Ticket, Wohngeld: Diese Entlastungen könnten nun kommen

31.08.2022 • 11:04

Mit Blick auf die steigenden Energiepreise diskutiert die Ampel derzeit mögliche Entlastungen. Folgende Punkte stehen in einem Beschlussentwurf der SPD zur Debatte.

Nach der Lufthansa kündigten nun auch Pilot:innen der Tochtergesellschaft Eurowings an, bereit zum Streiken zu sein. Wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mitteilte, stimmten bei einer Urabstimmung am 31. August 97,9 Prozent für einen Arbeitskampf. Die Wahlbeteiligung habe bei 90 Prozent gelegen. Ein Termin für Streiks wurde noch nicht genannt. Kommende Woche sind weitere Verhandlungen über einen neuen Manteltarifvertrag geplant.

Ein Streitpunkt: die hohe Arbeitsbelastung

Einer der Streitpunkte ist laut "deutschlandfunk.de" die hohe Arbeitsbelastung aufgrund des wenigen Personals, besonders im Angesicht des steigenden Flugverkehrs.
Nachdem unterdessen die Lufthansa ihr Angebot gegenüber den VC-Pilot:innen erhöhte, waren diese zu erneuten Sondierungsgesprächen bereit. Diese blieben bisher jedoch ergebnislos.

Es geht um ein höheres Gehalt, aber auch die Konzernstrategie

In dem Streit geht es in erster Linie um höhere Vergütungen für die Pilot:innen der Fluggesellschaften. Die VC fordere laut der dpa für dieses Jahr 5,5 Prozent mehr Gehalt und einen Inflationsausgleich ab 2023. Für mehr Brennstoff sorge jedoch auch ein Konflikt um die Konzernstrategie. So strebt die VC eine weiträumige Besetzung der Flugzeuge nach ihren Tarifbedingungen an, während das Unternehmen selbst einen Flugbetrieb zu niedrigeren Tarifen vorantreibt.

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