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Frühstücksfernsehen

Aldi, Penny und Co.: Supermärkte verbannen diese russischen Produkte aus den Regalen

02.03.2022 • 15:16

Deutsche Supermärkte reagieren auf den Angriffskrieg in der Ukraine. Laut einer Umfrage der dpa verbannen immer mehr Lebensmittelmärkte russische Produkte aus ihrem Sortiment.

Deutsche Supermärkte reagieren auf den Angriffskrieg in der Ukraine. Laut einer Umfrage der dpa verbannen immer mehr Lebensmittelmärkte russische Produkte aus ihrem Sortiment.

Handelsriese Rewe will in Russland produzierte Lebensmittel auf „zentraler Ebene“ auslisten

Der Handelsriese Rewe kündigte an, für "Rewe und Penny in Deutschland Lebensmittel, die in Russland produziert werden, auf zentraler Ebene" auszulisten. Man würde vorerst keine Artikel mehr nachbestellen, aber keine bereits gelieferten Lebensmittel vernichten. Sie befänden sich zunächst noch im Verkauf und würden im Laufe der Zeit den Tafel-Organisationen oder anderen Initiativen zur Verfügung gestellt.
Auch Aldi Süd hat beschlossen, seinen einzigen Artikel aus Russland "auf unbestimmte Zeit auszulisten". Dabei handelt es sich um Wodka in der 0,7-Liter-Flasche. Das Unternehmen wolle damit in der aktuellen Situation ein Zeichen setzen.

Discounter Netto hat einen Boykott russischer Waren angekündigt

Auch die Discounterkette Netto hat einen Boykott russischer Waren angekündigt. Aus Protest würden alle in Russland hergestellten Produkte aus den Regalen genommen. Dabei handele es sich unter anderem um Süßwaren, Fertiggerichte und Spirituosen.
Edeka-Kaufleute gestalten das Sortiment ihrer Märkte individuell. Der Lebensmittelhändler sei aber nach eigenen Angaben dabei, sein Warenangebot zu überprüfen. "Wir unterstützen alle Sanktionen, die von der EU und der Bundesregierung auf den Weg gebracht wurden und werden", teilte der Handelsriese mit.

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