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Aspirin, Ibuprofen: Unterschiede & Gemeinsamkeiten - und wer auf welches Medikament verzichten sollte

08.03.2022 • 12:35

Aspirin und Ibuprofen werden häufig gegen Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Dennoch unterscheiden sie sich in einigen Punkten voneinander. In manchen Fällen ist Vorsicht geboten.

So unterscheiden sich Aspirin und Ibuprofen voneinander

Aspirin und Ibuprofen werden häufig gegen Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Dennoch unterscheiden sie sich in einigen Punkten voneinander.

Einerseits in der chemischen Zusammensetzung: Aspirin wird aus Salicylsäure und Ibuprofen aus Propionsäure hergestellt. Doch interessanter ist die Verträglichkeit: Beide Mittel können zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Verdauungsbeschwerden und Kopfschmerzen führen. In der sogenannten PAIN-Studie französischer Forschender zeigte sich jedoch, dass Ibuprofen zu deutlich weniger Beschwerden des Verdauungstraktes führte, als Aspirin. Letzteres erhöht bei Dauereinnahme sogar das Risiko für Magenblutungen, so das Ergebnis einer Studie von Forschenden der Universität Oxford.

Vorsicht bei Herz-Kreislauf-Beschwerden

Ibuprofen steht dagegen schon länger unter Verdacht, das Herz-Kreislauf-System negativ zu beeinflussen. In einer im „European Heart Journal" veröffentlichen Untersuchung, kamen dänische Forschende zu dem Schluss, dass Ibuprofen das Risiko eines Herzstillstandes sogar um 31 Prozent erhöht. Fazit: Beide Mittel sind zwar rezeptfrei erhältlich, aber keinesfalls harmlos. Ihre Dosierung und die Dauer der Einnahme sollte daher immer ärztlich abgesprochen werden. Besonders Herzpatient:innen und Menschen mit Problemen des Verdauungstraktes sollten sich vor der Einnahme der Schmerzmittel unbedingt gründlich beraten lassen.

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