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Auskunft ist verpflichtend: So funktioniert die "Volkszählung" 2022

17.05.2022 • 16:22

Die Befragungen für den Zensus 2022 haben begonnen. Die staatliche Erhebung der Daten zu Bevölkerung, Wohnraum, Mieten, Heizung, Bildung und Erwerbstätigkeit startete am 16.05. und soll rund drei Monate dauern. Doch wie läuft die umgangssprachliche Volkszählung eigentlich ab?

Die Befragungen für den Zensus 2022 haben begonnen. Die staatliche Erhebung der Daten zu Bevölkerung, Wohnraum, Mieten, Heizung, Bildung und Erwerbstätigkeit startete am 16.05. und soll rund drei Monate dauern, so die dpa in einem Bericht. Doch wie läuft die umgangssprachliche Volkszählung eigentlich ab?

So läuft der Zensus 2022 ab

Ein Teil der Bevölkerung wird direkt befragt. Rund 100.000 Interviewer schwärmen dazu aus, um Menschen an ihrem Wohnort zu befragen. Diese Interviews werden von Ehrenamtler:innen persönlich und an einem vorab angekündigten Termin durchgeführt.
Neben den Interviews gibt es auch eine zweite Befragung, in der es ausschließlich um das Thema Wohnen geht. Wer teilnehmen muss, wird per Brief dazu aufgefordert. Die Fragen können dann entweder online beantwortet, oder auch portofrei per Post eingeschickt werden.

Auskunft ist verpflichtend

Wer befragt wird, ist laut Zensusgesetz 2022 zur Auskunft verpflichtet. Den Befragten wird jeweils eine Frist mitgeteilt; die Fristen können zwischen den Bundesländern sowie den Erhebungsstellen variieren. Wer nicht antworte, werde an die Auskunft erinnert und nochmals um die Angaben gebeten. „Wenn Befragte ihrer Auskunftspflicht auch nach mehrmaliger Erinnerung nicht

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