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Booster-Chaos bei Johnson-Geimpften: Was jetzt in den Bundesländern gilt

19.01.2022 • 10:30

Für Menschen, die Johnson & Johnson bekommen haben, gelten beispielsweise in Bayern andere Regeln als in Berlin. Hier ein Überblick.

Der Booster-Status mit Johnson & Johnson ist in einigen Bundesländern unterschiedlich definiert. Für Menschen, die diesen Impfstoff bekommen haben, gelten beispielsweise in Bayern andere Regeln als in Berlin. Hier ein Überblick:

 In diesen Bundesländern reichen zwei Impfungen

Personen, die den Vektor-basierten Covid-19-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben, galten nach einer Impfdosis als vollständig geimpft. Nach einer Auffrischungsimpfung gelten sie aktuell in Bundesländern wie Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Saarland, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen als geboostert.

In diesen Bundesländern braucht es drei Impfungen

In Bayern, Hessen, NRW, Thüringen und Schleswig-Holstein wiederum genügt eine Auffrischungsimpfung bei Johnson & Johnson-Geimpften nicht. Hier ist eine dritte Impfung nötig.
In Sachsen-Anhalt gilt die strengste Variante der 2G-Plus-Regel und ein Sonderfall: Alle Menschen egal, ob geboostert oder genesen müssen sich weiterhin testen lassen.
Bis Anfang Februar soll in Deutschland die Definition für Johnson & Johnson-Geimpfte angepasst werden. Personen, die bei ihrer Erstimpfung Johnson & Johnson erhalten haben, gelten künftig erst nach einer zweiten Impfung als „vollständig geimpft“.

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