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Corona-Alarm in Frankreich: Was über die neue Variante B.1.640.2 bekannt ist

04.01.2022 • 05:25

Mindestens zwölf Menschen sollen sich in Südfrankreich mit einer bisher unbekannten Variante des Coronavirus angesteckt haben. Es wird vermutet, dass ein französischer Reiserückkehrer die neue Variante aus Kamerun mitgebracht hat. 

Mindestens zwölf Menschen sollen sich in Südfrankreich mit einer bisher unbekannten Variante des Coronavirus angesteckt haben. Es wird vermutet, dass ein französischer Reiserückkehrer die neue Variante aus Kamerun mitgebracht hat. Die Tests der infizierten Personen wiesen ersten Untersuchungen zufolge „atypische Mutationen-Kombinationen" auf.

B.1.640.2 weißt eine hohe Zahl an Mutationen auf

Expert:innen der französischen Regierung berichten aus einer Preprint-Studie, dass in der neuen Variante 46 Mutationen identifiziert worden seien, neun mehr als bei Omikron.
Laut ersten Erkenntnissen der Studie enthalte die neue Variante die bereits bekannten Mutationen N501Y und E484K. N501Y ist bekannt dafür, dass es sich stärker an Zellen bindet und sich so besser ausbreiten kann.
Bei E484K handelt es sich um eine sogenannte Escape-Mutation, die die Wirksamkeit von Impfstoffen beeinflussen könnte.

Die neue Variante wurde von der WHO noch nicht eingestuft

Allgemeinmediziner Dr. Christoph Specht sagte zu RTL: "Die neu in Frankreich entdeckte Variante ist von der Weltgesundheitsorganisation noch gar nicht eingestuft worden." Dies zeige, dass der Mutation bisher kaum Bedeutung zugeschrieben wurde.
Der Mediziner vermutet, dass die neue Virus-Variante so gut wie gar keine Bedeutung haben wird und "schnell wieder verschwinden" könnte. Das bleibt anzuwarten.

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