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Das muss man beim Feuerholz-Kauf beachten

04.08.2022 • 14:01

Heizen mit Feuer kann in diesem Winter eine echte Alternative sein. Wir verraten, was es beim Holzkauf zu beachten gilt.

Das muss man beim Feuerholz-Kauf beachten

Gas und Öl werden immer teurer. Glück haben also alle, die einen Holzofen haben und damit zusätzlich heizen können - eine willkommene Möglichkeit Geld zu sparen. Aber wie ist das eigentlich mit dem Feuerholz? Woran erkennt man Qualität?
Ein kurzer Hinweis vorab: Wer noch kein Feuerholz für diesen Winter hat, wird Schwierigkeiten bekommen, überhaupt noch welches zu finden. Das sagte zumindest Gerd Müller, Leiter der Geschäftsstelle des Bundesverbands Brennholz in Kamen, Anfang Juli laut "ntv.de". Wer also auf ein Holzangebot stößt, noch keines hat und einen Ofen besitzt: Zuschlagen!
Geht es aber grundsätzlich an den Kauf, stellt sich zunächst die Frage: Raummeter oder Festmeter? Der Nachteil beim Raummeter: Zwischen dem gelieferten Holz kann viel Luft sein, so der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik in Frankfurt. Wenn das Holz ohne Zwischenräume gestapelt wird, handelt es sich um Festmeter. Beim Kauf also genau darauf achten, was angeboten wird - ebenso auf die Unterscheidung zwischen Hart- und Weichholz. Sonst bekommt man unterschiedliche Mengen. Grundsätzlich heißt es außerdem: je härter Holz ist, desto mehr Energiegehalt hat es. Hartholz brennt also länger. 

Trockenes Holz ist wichtig

Außerdem sollte im Ofen ausschließlich getrocknetes Holz verbrannt werden. "Zu feuchtes Brennholz produziert mehr Ruß- und Staubpartikel, die durch den Schornstein in die Umwelt gelangen. Gleichzeitig lagert sich mehr Ruß im Ofen, Ofenrohr und Schornstein ab", so Andreas Walburg, Schornsteinfegermeister. Trockenes Holz hat zudem fast den doppelten Energiegehalt.

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