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Energiekrise: Skigebieten in der Schweiz & Österreich droht reduzierter Betrieb

18.08.2022 • 11:38

Angesichts der drohenden Energiekrise im Winter könnte es in Skigebieten in der Schweiz und Österreich zu reduziertem Betrieb kommen.

Energiekrise: Skigebiete in Schweiz arbeiten an Krisenplänen

Angesichts der drohenden Energiekrise im Winter könnte es in Skigebieten in der Schweiz und Österreich zu reduziertem Betrieb kommen. Sollte es hart auf hart kommen und die Regierung Verbrauchsbeschränkungen vorschreiben, könnten die Bergbahnen bis zu 20 Prozent Stromverbrauch einsparen, so der Geschäftsführer des Verbandes Bergbahnen Schweiz, Berno Stoffel, gegenüber dem Sender SRF. Auf Auswirkungen müssen sich Skifahrer:innen so oder so einstellen. Die Bergbahnen wollen in einem ersten Schritt freiwillig fünf Prozent Strom einsparen und dafür unter anderem den Komfort einschränken. So wäre eine Möglichkeit, in Toilettenanlagen nur noch kaltes Wasser anzubieten und weniger zu heizen. Doch nicht nur das: "Da geht es um Werbebeleuchtungen abschalten, Heizungen zu reduzieren, Kaltwasser auf Toilettenanlagen, Nachtfahrten, Dachrinnenheizungen und so weiter. Wir sind dabei, eine ganze Palette von Maßnahmen zu bestimmen, die die Bergbahnen auch umsetzen können", so Berno Stoffel weiter.

Auch Österreich droht reduzierter Betrieb in Skigebieten

Auch Österreichs Seilbahnbetreiber denken über entsprechende Sparmaßnahmen nach Hier könnten etwa der Nachtbetrieb von Skipisten eingestellt werden, bei der Beschneiung der Pisten gespart werden oder ebenfalls Seilbahnen mit weniger Gondeln betrieben werden, sagte Branchensprecher Franz Hörl der Nachrichtenagentur APA. Außerdem könnten Preise für Liftkarten angehoben werden.

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