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Ernüchternde Studie: Vierte Impfung reicht nicht gegen Omikron

18.01.2022 • 02:52

Israel impft zum vierten Mal, um Immungeschwächte und ältere Menschen vor einem schweren Verlauf zu bewahren. Auch in Deutschland ist eine vierte Impfung im Gespräch. Doch Auswertungen einer israelischen Studie zeigen ein ernüchterndes Ergebnis.

Ernüchternde Studie: Vierte Impfung reicht nicht gegen Omikron

Was bringt die vierte Corona-Impfung?
Zu dieser Frage gibt es vorläufige Studienergebnisse aus Israel. 
Offenbar schützt eine vierte Corona-Impfung nicht ausreichend gegen die Omikron-Variante.
Man beobachte auch bei vierfach Geimpften Ansteckungen, so Professorin Gili Regev vom Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv, wie die „Deutsche Presse-Agentur" berichtet.
Zwei Wochen nach einer vierten Dosis des Präparats von BioNTech und Pfizer sei zwar ein "schöner Anstieg" der Antikörper zu beobachten.
Deren Zahl liege sogar etwas über dem Wert nach der dritten Impfung.
"Aber für Omikron ist dieser schöne Wert nicht genug."
Die vierte Impfung biete „nur teilweise Schutz vor dem Virus."

Dilemma, ob man über 60-jährigen, gesunden Menschen vierte Impfung geben sollte

Es handele sich dabei jedoch lediglich um Zwischenergebnisse der Studie.
Regev sprach daher von einem „Dilemma", ob man über 60-jährigen, gesunden Menschen die vierte Dosis geben sollte.
„Wenn jemand eine persönliche Gefährdung hat, dann sollte man besser jetzt impfen, wenn nicht, dann vielleicht besser abwarten."

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