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Frühstücksfernsehen

Frühwarnstufe im Gas-Notfallplan ausgerufen

30.03.2022 • 10:06

Die Bundesregierung bereitet sich vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine auf eine erhebliche Verschlechterung der Gasversorgung vor. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck rief die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas aus.

Die Bundesregierung bereitet sich vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine auf eine erhebliche Verschlechterung der Gasversorgung vor. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck rief laut einem Bericht der dpa am Mittwoch, den 30.02. die Frühwarnstufe des Notfallplans Gas aus.

Aktuell keine Versorgungsengpässe

 „Es gibt aktuell keine Versorgungsengpässe. Dennoch müssen wir die Vorsorgemaßnahmen erhöhen, um für den Fall einer Eskalation seitens Russlands gewappnet zu sein“, so Habeck.
Dies diene der Vorsorge. Die Versorgungssicherheit sei weiterhin gewährleistet. Nach dem Notfallplan gibt es drei Krisenstufen. Im Notfall wären Haushaltskunden besonders geschützt.
Mit Ausrufung der Frühwarnstufe sei ein Krisenteam zusammengetreten: „Das Krisenteam analysiert und bewertet die Versorgungslage, so dass - wenn nötig - weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit ergriffen werden können. Die Bundesregierung tut alles, um die Versorgungssicherheit in Deutschland weiter zu gewährleisten“, sagte Habeck weiter.

Gasverbraucher sind zur Reduktion des Verbrauches angehalten

Die Gesamtversorgung aller deutschen Gasverbraucher sei aktuell weiter gewährleistet, dennoch ist ab sofort jeder Gasverbraucher auch dazu angehalten, seinen Verbrauch so gut wie möglich zu reduzieren, heißt es weiter.

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