Teilen
Merken
Frühstücksfernsehen

"Was richtig schützt gegen Omikron": Drosten klärt auf

05.01.2022 • 07:48

Die Omikron-Variante ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Grund zur Panik sieht der Wissenschaftler von der Berliner Charité aber nicht, wie er im NDR-Podcast klarstellte. Denn es gebe ja die Booster-Impfung.

Die Omikron-Variante ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch.

Bis Ende Januar werde die hochansteckende Virusvariante auch hierzulande nun zügig "das Geschäft übernehmen" und das Infektionsgeschehen dominieren, prognostizierte der Virologe Christian Drosten.

Grund zur Panik sieht der Wissenschaftler von der Berliner Charité aber nicht, wie er im NDR-Podcast klarstellte.

Denn es gebe ja die Booster-Impfung: "Was richtig schützt gegen Omikron ist die Dreifach-Impfung", sagte Drosten.

Das Hospitalisierungs-Risiko sinke nach einer Booster-Impfung um 63 Prozent, verweist Drosten auf eine Studie des Imperial College London.

Selbst für Ungeimpfte sei es 24 Prozent geringer als bei der Delta-Variante.

Das sei angesichts der "vielen Ungeimpften, die wir leider in Deutschland haben", zwar eine gute Neuigkeit, so Drosten.

Jedoch sei zwangsläufig mit ganz unterschiedlich schweren Verläufen zu rechnen und keine Entwarnung angebracht. 

Drosten warnte eindringlich davor, angesichts vergleichsweise milder Verläufe zu dem Schluss zu kommen, es sei besser, eine Infektion durchzumachen als sich impfen zu lassen. 

Auch junge, vollkommen fitte Menschen riskierten schwere Verläufe und beispielsweise Lungenschäden.

Weitere Videos