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Freitag, 05.01.2024

Die guten Nachrichten des Tages

  • Veröffentlicht: 05.01.2024
  • 05:00 Uhr
  • Melissa Fidan
Wegen zu viel Reizüberflutung ist das Einkaufen für Autisten oft schwierig, daher führen Supermärkte nun "Stille Stunden" ein.
Wegen zu viel Reizüberflutung ist das Einkaufen für Autisten oft schwierig, daher führen Supermärkte nun "Stille Stunden" ein.© AdobeStock

"Stille Stunden" für Menschen mit Autismus in Supermärkten

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Autismus ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die sich auf die sozialen Interaktionen, die Kommunikation, das Verhalten und die Interessen einer Person auswirken kann. In Deutschland leben etwa 600.000 und 800.000 Menschen mit Autismus.

Um autistischen und sensiblen Menschen ein entspanntes und ruhiges Einkaufen zu ermöglichen, führen einige Supermärkte "Stille Stunden" ein. In diesen Zeiten werden gezielt Maßnahmen ergriffen, wie das Dimmen von Lichtern, Abschalten von Musik und leisere Kassenpieptöne.

Durch die Initiative, die aus Neuseeland übernommen wurde, wird diesen Menschen das Einkaufen erleichtert und fördert auch das Verständnis und die Akzeptanz.

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, betont, dass eine flächendeckende Umsetzung von der positiven Resonanz der Kunden abhängt. Der Verband Autismus Deutschland unterstützt diese einfache, aber wirksame Maßnahme.

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Autismus
Artikel

Autismus: So ist das Leben für Betroffene

Autist:innen wirken mitunter wie Sonderlinge. Für ihre neurologische Entwicklungsstörung können Betroffene von Autismus aber nichts. Auf dieser Seite erfährst du Hintergründe zu Autismus-Spektrum-Störungen. Im Clip: Ein junger Asperger-Autist spricht offen über seine Diagnose.

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Neil the Seal wird zum Netz-Liebling

Neil, ein 600 kg schwerer Seeelefant, hat in der australischen Kleinstadt Dunalley für Aufsehen gesorgt, nachdem er im April Tasmanien besucht hatte. Mit seiner tapsigen Art hat Neil die Leute im Netz begeistert und eine regelrechte Sensation ausgelöst.

Besonders beliebt ist, wie entspannt die Bewohner:innen mit ihrem tierischen Nachbarn umgehen. Wenn Neil sich mal wieder eine Garageneinfahrt zum Schlafen ausgesucht hat, wird kurzerhand eben Homeoffice gemacht - denn wenn Neil einmal liegt, dann ist er nicht so leicht wegzubekommen. Auch ein Highlight: Neils regelmäßige Auseinandersetzungen mit Pfosten aller Art - die von Passant:innen gefilmten Videos seiner doch sehr einseitigen Streitigkeiten gehen regelmäßig viral.

So hat Neil eine eigene Instagram-Seite mit 105.000 Followern, und zahlreiche Videos auf TikTok, einige mit Millionen von Aufrufen.

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Trotz Neils weltweiter Beliebtheit äußerte der Anthrozoologe Dr. Bruce Englefield Bedenken hinsichtlich der Zuneigung gegenüber wilden Tieren. Er betont, dass die Menschen nicht vergessen sollten, dass Neil ein 600 kg schweres Wildtier ist, auch wenn er auf den ersten Blick charmant erscheint.

Nichtsdestotrotz hat Neil bereits auf seine eigene, einzigartige Weise das Herz der Menschen erobert und wird weiterhin mit seinen ungewöhnlichen Aktionen begeistern.

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Umweltschutz und Recycling: Pfand für Milchprodukte ab 2024

Seit dem 1. Januar 2024 gilt das Einwegpfand nicht mehr nur für Flaschen und Dosen. Von nun an gilt das auch für Milchprodukte in Flaschen aus Einwegkunststoff.

Diese Maßnahme betrifft vor allem Produkte mit einem Milchanteil von mindestens 50 Prozent, darunter Kakaodrinks, Trinkjoghurts und Kefir. All diese Produkte enthalten jetzt das Logo der Deutschen Pfandsystem GmbH (DPG), das die Pfandpflicht, bei der 25 Cent pro Behältnis anfallen, signalisiert.

Trotz einiger Bedenken hinsichtlich möglicher Hygieneprobleme unterstützt der Einzelhandel die Neuerung positiv. Wie gut Recycling in Deutschland angenommen wird, zeigt eine Auswertung des Umweltbundesamts.

Sie haben sich das Jahr 2022 angeschaut und dort eine erfreuliche Steigerung in der Recycling-Quote von Kunststoffverpackungen bemerkt. Fast 70 Prozent wurden wiederverwertet, was über den gesetzlichen Vorgaben liegt und einen klaren Fortschritt gegenüber den Vorjahren darstellt. Deutschland setzt somit verstärkt auf nachhaltigen Konsum und Umweltschutz.

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