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Trotz Hitze optimal kühlen

Haushalts-Tipps: So lagerst du Lebensmittel im Kühlschrank richtig

  • Aktualisiert: 18.09.2023
  • 13:18 Uhr
  • Vera Motschmann
Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, macht sich das auch im Kühlschrank bemerkbar.
Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, macht sich das auch im Kühlschrank bemerkbar.© New Africa - stock.adobe.com

Bei sommerlicher Hitze sind eisgekühlte Getränke ein Segen. Doch je heißer es draußen wird, desto wärmer kann es auch dem Kühlschrank werden. Also was tun, wenn der Kühlschrank nicht mehr richtig kalt bleibt - ohne den Stromverbrauch in die Höhe zu treiben? Mit unseren Tipps bleibt der Kühlschrank im Sommer immer kühl!

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So sparst du Energie bei deinem Kühlschrank

Der Kühlschrank ist gerade in der warmen Jahreszeit das wichtigste Küchengerät. Doch da er pausenlos im Einsatz ist, verbraucht er auch relativ viel Strom. Gerade im Sommer kommt noch mehr Arbeit auf ihn zu, da warme Außentemperaturen auf ihn einwirken, die es auszugleichen gilt. Damit dein Kühlschrank nicht zum Stromfresser wird, haben wir Tipps zur richtigen Nutzungsweise, dem passenden Standort und zur optimalen Kühlung von Lebensmitteln und Getränken für dich. 

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Im Clip: Deshalb gehört Milch nicht in die Kühlschranktür

Tipp 1: Gründlich reinigen

Wenn der Kühlschrank nicht mehr richtig kalt wird, könnten Verschmutzungen wie verstopfte Lüftungsschlitze an der Rückseite des Geräts der Grund sein. Gerade im Sommer bei stetig steigenden Raumtemperaturen arbeitet der Kühlschrank auf Hochtouren. Wenn das Gerät nicht mehr die Möglichkeit hat, seine warme Abluft ausreichend nach außen ableiten zu können, funktioniert die Kühlung nicht mehr optimal. Deshalb die Schlitze mit einer Staubsaugerbürste oder einem feinen Pinsel von Hand säubern.

Auf einen Blick:

  • Lüftungsschlitze: Regelmäßig abstauben und sauber machen, damit die Abluft richtig abziehen kann. Außerdem darauf achten, dass die Schlitze frei liegen und nicht durch z.B. Küchen-Utensilien verdeckt werden.
  • Gefrierfach: Ist es vereist, kann der Kühlschrank nicht mehr richtig kühlen. Denn je mehr Eis sich in der Gefriertruhe bildet, desto mehr Energie wird benötigt, um diese kalt zu halten. Deshalb werden die restlichen Kühlräume des Kühlschranks nicht immer optimal gekühlt. Taue deshalb das Gefrierfach regelmäßig auf.
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Tipp 2: Der Standort

Entscheidend für die optimale Kühlung und den Energieverbrauch des Kühlschranks an heißen Sommertagen, ist der Standort vom Gerät. Ungünstig sind Stellplätze neben anderen Geräten, die Wärme abgeben, wie Herd, Spül- oder Waschmaschine. Auch Sonneneinstrahlung durch das Fenster kann den Kühlschrank unnötig aufheizen. Der Kühlschrank verbraucht dann viel mehr Energie als sonst und kann unter Umständen nicht mehr richtig kühlen. Insgesamt gilt: Je kühler der Raum, desto besser arbeitet der Kühlschrank - und so geringer bleibt der Energieverbrauch des Kühlschranks.

Auf einen Blick:

  • Sonne: Stellplätze, an denen der Kühlschrank zu sehr von der Sonne beschienen wird, oder die sich in der Nähe warmer Geräte befinden, sind nicht ideal.
  • Kälte: Auch zu kalte Orte sind nicht optimal, da der Kühlschrank dann nicht effizient arbeiten kann.
  • Größe: Beim Kauf des Kühlschranks auf die richtige Größe achten. Für ein bis zwei Personen reichen 140 Liter Fassungsvermögen, für jede weitere Person werden etwa 60 weitere Liter benötigt.
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Tipp 3: Kühlschrank richtig bedienen

Wenn der Kühlschrank oft geöffnet und geschlossen wird oder unnötig zu lange offen steht, führt das zu Wärmeverlust, den das Gerät wieder ausgleichen muss. Somit wird viel mehr Energie verbraucht. Deshalb im Sommer bewusst darauf achten, den Kühlschrank nicht unnötig zu öffnen. Die Anschaffung eines zweiten Kühlschranks nur für Getränke macht keinen Sinn, denn auch dieser Kühlschrank strahlt Wärme aus - und treibt die Stromrechnung unnötig in die Höhe.

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Tipp 4: Temperatur richtig einstellen

Die optimale Temperatur im Kühlschrank sollte im mittleren Bereich bei etwa 7 Grad liegen. In der Regel wird diese Temperatur beim Einstellrad zwischen 1 und 2 erreicht. Wenn du jedoch bemerkst, dass Lebensmittel nicht ausreichend kühl werden, solltest du den Kühlschrank eine Stufe höher drehen. Tipp: Mit einem Kühlschrank-Thermometer kannst du die Temperatur permanent kontrollieren. Ein zu kalter Kühlschrank verbraucht nur unnötig Energie.

Erkennen lässt sich die Temperatur auch an den Lebensmitteln: Ist die Butter nicht streichfähig, ist es im Kühlschrank zu kühl. Zudem sollte es auch nicht zur Reifbildung im Gefrierteil kommen, denn das verringert die Kühlleistung und erhöht den Stromverbrauch. Lediglich das Gefrierfach kann im Sommer runtergekühlt werden. Von empfohlenen -16 Grad kann man im Sommer auf -18 Grad runter kühlen.

Auf einen Blick:

  • Temperaturrad: Je höher die Zahl ist, desto kälter wird der Kühlschrank und umso mehr Strom wird verbraucht.
  • Sommerhitze: Die Leistung deines Kühlschranks kann je nach Saison schwanken. Deshalb kann die Kühlleistung im Sommer etwas höher sein als im Winter, um Lebensmittel frisch zu halten.
  • Kühlungsgrad: Die ideale Temperatur im Kühlschrank sollte um 7 Grad betragen. Das Einstellrad liegt dann zwischen 1 und 2. Im Sommer die Kühlleistung erhöhen und die Einstellung 2 oder 3 wählen.
  • Thermometer: In den mittleren Bereich des Kühlschranks ein Thermometer legen, um die Temperatur zu überprüfen.
  • Tipp: Tiefgefrorene Lebensmittel zum Auftauen am Vortag in den Kühlschrank stellen, dann kann ihre Kälte die anderen Lebensmittel gleich mit kühlen.

Tipp 5: Lebensmittel richtig lagern

Da die Temperaturen im Kühlschrank in den verschiedenen Fächern unterschiedlich sind, solltest du die Lebensmittel richtig lagern. Was du am besten einfrieren kannst, verraten wir in unseren Spartipps bei Lebensmitteln. Außerdem: Diese 5 Lebensmittel kannst du gut auf Vorrat kaufen. Wir haben auch noch ein paar Tricks, wie Lebensmittel länger haltbar werden. Und so nutzt du die Zonen und Fächer deines Kühlschranks optimal:

  • Oberstes Fach: Hier liegt die Temperatur etwa ein Grad höher, optimal für Käse und Essensreste.
  • Mittleres Fach: Milchprodukte wie Joghurt oder Quark sind dort bestens aufgehoben.
  • Unterstes Regal: Hier herrscht die kühlste Temperatur in einem Kühlschrank. Deshalb ideal, um Fleisch, Wurst und Fisch zu lagern.
  • Schubladen: Sie sind Obst und Gemüse vorbehalten und sollten eine Temperatur von etwa 8 Grad haben.

Auch interessant: Diese haltbaren Lebensmittel solltest du unbedingt in deiner Vorratskammer haben.

Extra-Tipp: Strom sparen!

Du verreist für zwei, drei Wochen oder sogar länger? Das ist die beste Gelegenheit, deinen Kühlschrank abzustellen und abzutauen. Denn ein leerer Kühlschrank verbraucht generell mehr Energie als ein voller. Im Eisfach kann sich schon eine dünne Eisschicht auf der Stromrechnung bemerkbar machen. Taust du das Gerät regelmäßig ab, verbraucht es 15 bis 45 Prozent weniger Strom pro Jahr.

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