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Tipps & Tricks gegen Sommerhitze

10 Tipps für eine kühle Wohnung – und DAS ohne Klimaanlage!

  • Aktualisiert: 18.08.2023
  • 14:48 Uhr
  • Vera Motschmann
Deine Wohnung braucht dringend eine Abkühlung? Mit welchen Tricks du die Hitze vertreibst und was dir an tropischen Tagen noch gut tut.
Deine Wohnung braucht dringend eine Abkühlung? Mit welchen Tricks du die Hitze vertreibst und was dir an tropischen Tagen noch gut tut.© PhotoBook - stock.adobe.com

An heißen Sommertagen kommt man nicht nur in der Sonne ins Schwitzen, auch in den eigenen vier Wänden kann es ganz schön warm werden. Hier kommen unsere Tipps und Tricks, mit denen du Räume in wenigen Sekunden runterkühlen kannst - ganz ohne Klimaanlage. Plus: Was sonst noch gegen Hitze hilft.

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Im Clip: Tipps gegen Hitze in der Wohnung

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Frische Brise in der Wohnung

Sobald es drinnen heißer ist als draußen, wird es in der Wohnung schnell unerträglich. Da hilft auch kein Ventilator, da er die warme Luft nur umherpustet. Eine Klimaanlage ist meist mit zu hohem Aufwand und Kosten verbunden und aus Umweltschutzgründen sehr umstritten. Was also kann man tun, wenn es im Sommer in der Wohnung oder dem Haus zu heiß wird? Und wir besonders unter der Hitze im Schlafzimmer leiden? Hier kommen unsere 10 Tipps für eine kühle Wohnung im Sommer.

1. Wohnung abdunkeln

Damit die Wohnung nicht zum Schwitzkasten wird, sollte die Sonne tagsüber draußen bleiben - zumindest an den Sonnenseiten.

  • Rollläden und Jalousien, die sich außerhalb des Fensters befinden, sind ideal dafür. Sie bilden eine Art Barriere und sorgen dafür, dass die Hitze draußen bleibt. Sie können die Sonneneinstrahlung bis 75 Prozent mindern.
  • Innenrollos sollten eine reflektierende Sonnen- und Wärmebeschichtung haben, da sie sonst die Luft im Raum erwärmen.
  • Vorhänge auf der Innenseite der Wohnung sind nicht optimal, um vor Hitze zu schützen, aber besser als gar kein Sonnenschutz. Idealerweise sollten Gardinen blickdicht sein.
  • Mit einer Stange für Duschvorhänge (Teleskopstange, Pressstange) und einem alten Handtuch kann man sich an Außenfenstern und Balkontüren auch einen improvisierten Außenvorhang basteln. Das bringt bei sonnenbeschienenen Stellen erstaunlich viel!

Gut zu wissen: Wenn du außen einen Sonnenschutz anbringen möchtest und zur Miete wohnst, solltest du vorher mit deinem Vermieter oder deiner Vermieterin sprechen, was erlaubt ist.

Weitere Tipps:

  • Wenn die Sonne im Sommer schon am Morgen sehr heiß in die Wohnung scheint, solltest du die Fenster auf der Ostseite der Wohnung bereits früh abdunkeln.
  • Da die Sonne in der Mittagszeit am stärksten ist, gilt es, unbedingt die Fenster zur Süd- und Westseite abzudunkeln.
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Kennst du diesen Trick gegen Hitze?

Bei Hitze die Kleiderschranktüren öffnen

Viele ächzen unter der derzeitigen Hitze. Zu kleinen Helfern für zuhause, wie Ventilatoren oder einem kühlen Fußbad, wird da gerne gegriffen. Womit jedoch wahrscheinlich die wenigsten rechnen: Der Kleiderschrank kann ebenfalls Abhilfe schaffen.

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2. Richtig lüften

Für ein bisschen Frischluft in der Wohnung muss regelmäßig gelüftet werden. Ob die Fenster tagsüber besser auf oder zu bleiben, ist dabei eine zentrale Frage. Nur wenn wir im Sommer richtig lüften, kommt es zu einem gesunden Luftaustausch und es kann sich Feuchtigkeit absetzen.

  • Am besten im Sommer frühmorgens oder in den Abendstunden und nachts lüften, wenn sich die Luft etwas abgekühlt hat.
  • Für Durchzug bei offenen Fenstern und Türen sorgen. Dafür die Fenster und Türen vollständig öffnen, damit die Luft zirkulieren kann. Falls du in einer kleinen Wohnung keinen Durchzug schaffen kannst, öffne dafür am besten noch die Wohnungs- und Haustür.
  • Die Wohnung täglich für 15-20 Minuten lüften, damit ein gesunder Luftaustausch stattfinden kann.
  • Tagsüber besser auf das Lüften verzichten, um nicht unnötig heiße Luft in die Wohnung zu lassen.
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3. Elektrische Geräte

Ob Fernseher, Laptop, Lampen, Steckerleisten und andere elektronische Geräte: Im Sommer lässt du sie am besten nur eingeschaltet, wenn du sie brauchst. Während des Ladevorgangs heizen sich die Geräte auf und geben die Wärme an die Umgebung ab. Auch wenn sie ungenutzt oder in den Stand-by-Modus geschaltet sind, wärmen sie die Raumluft. Ebenso erzeugen Halogen- und Glühlampen sowie der Fernseher Abwärme. Die Benutzung sollte auf ein Minimum reduziert werden - das spart auch Energiekosten!

4: Feuchte Laken

Ein Trick, um die Temperatur im Wohn- oder Schlafzimmer zu senken, ist ein feuchtes Laken: Einfach einmal in kaltes Wasser tauchen, auswringen und entweder vor das Fenster, im Raum oder über die Tür legen. Durch die Verdunstung des Wassers sinkt die Raumtemperatur und sorgt für einen abkühlenden Effekt im Zimmer. Ein Ventilator kann ergänzend helfen, den Raum noch besser zu kühlen.

Gut zu wissen:

Bei heißen Temperaturen ist dieser Trick zwar hilfreich, jedoch darf dafür die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch sein. Wenn es draußen also schwül ist, steigert das auch die Luftfeuchtigkeit im Raum. Es wird also schwüler, was die Wärme oft noch unerträglicher erscheinen lässt. Außerdem kann die Luftfeuchtigkeit Schimmel begünstigen.

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5: Ventilatoren

Ventilatoren kühlen zwar nicht, sorgen aber zumindest für einen Luftzug an heißen Tagen. Eigentlich kühlen Ventilatoren nicht den Raum, sondern die Körpertemperatur: Sie setzen die Raumluft in Bewegung und beschleunigen damit die Ver­dunstung auf der Haut. Der Schweiß trocknet schneller, das wiederum sorgt für eine schnellere und angenehme Abkühlung der Haut. Wichtig: Den Ventilator niemals laufen lassen, wenn du nicht zu Hause bist!

6. Kühles Schlafzimmer

Besonders nachts steigt die warme Luft schnell zu Kopf. Kreislaufprobleme oder Kopfschmerzen am nächsten Morgen können die Folge sein. Für ein angenehmes Raumklima sollte die relative Luftfeuchte zwischen 40 und 60 Prozent betragen. Bei trockener Hitze hilft es, den Wäscheständer mit nasser Kleidung ins Schlafzimmer zu stellen. Pflegeleichte Zimmerpflanzen wie Monstera Deliciosa, Gummibaum, Palme und Fensterblatt können sich günstig auf das Raumklima auswirken und haben sogar eine kühlende Wirkung.

7. Die richtige Bettwäsche

Es lohnt sich, für die heißen Sommermonate in eine leichte Bettdecke sowie Bettwäsche aus leichten Materialien zu investieren. Leinen und Baumwolle sind natürliche Stoffe, die Feuchtigkeit gut aufnehmen. Dank ihrer Struktur ist auch Renforcé-, Jersey- oder Seersucker-Bettwäsche für heiße Sommernächte bestens geeignet. Zudem ist Perkal ein qualitativ hochwertiger Baumwollstoff, der atmungsaktiv ist und kühl auf der Haut liegt. Bettwäsche aus Baumwoll-Satin oder aus Seide wirkt temperaturausgleichend und kann das ganze Jahr über verwendet werden. Weißt du, wie oft du deine Bettwäsche wechseln solltest? Wir haben richtig gute Tipps zum Waschen für dich.

8. Lauwarme Dusche

Vor dem Zubettgehen entfernt eine lauwarme Dusche nicht nur den Schweiß, sondern wirkt auch herrlich erfrischend. Danach schläfst du bestimmt besser ein. Unbedingt vermeiden solltest du eine kalte Dusche, die deinen Körper belebt und dich schlechter zur Ruhe kommen lässt.

9. Erfrischung zum Sprühen

Wenn du im Home-Office eine schnelle Erfrischung brauchst, sind Thermalwassersprays eine angenehme Möglichkeit, deine Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Den selben Effekt haben auch Fußsprays oder Erfrischungstücher.

10. Baden gehen

Wenn es unerträglich heiß in deinem Home-Office wird, schnapp dir eine große Schüssel oder ein aufblasbares Mini-Kinder-Planschbecken und fülle es mit kaltem Wasser. Bei Bedarf noch ein paar Eiswürfel dazu geben und dann die Füße oder die Arme bis zu den Ellenbogen eintauchen und kurz entspannen. Ansonsten gilt: Viel trinken!

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