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Der 22-jährige öffnet sich

"Jeremy Fragrance - Number One" 2022 - Der Duft-Influencer spricht über seine Kindheit: "Ich hab meinem Vater alles verziehen"

  • Aktualisiert: 03.12.2022
  • 15:25 Uhr
  • D.S.
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© SAT.1

Das Wichtigste im Überblick

  • Jeremy Fragrance war Bewohner bei "Promi Big Brother" 2022.

  • Der Parfum-Influencer ist nach Tag 7 freiwillig ausgezogen. 

  • Bei "Jeremy Fragrance - Number One" wird der 33-Jährige 48 Stunden nach seinem Auszug von Kameras begleitet.

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48 Stunden wird Jeremy Fragrance bei "Jeremy Fragrance - Number One" nach seinem freiwilligen Auszug bei "Promi Big Brother" 2022 begleitet. Es sind überraschende Szenen dabei, die der ein oder andere Follower vielleicht nicht erwartet hätte. Aber lies selbst.

In der Doku sehen die Zuschauer:innen den Influencer gewohnt energiegeladen. Auch der mehr oder weniger tiefsinnige Spruch kommt ihm über die Lippen. Doch in vielen Momenten zeigt sich der 33-Jährige bedächtig und dankbar. Jeremy spricht über seine Kindheit, über seinen, wie er sagt, gewalttätigen Vater. Lies hier mehr über eine Seite, die der Duft-Influencer vielleicht nicht ganz so oft der Öffentlichkeit präsentiert.

"Power, Bitches" - Jeremy auf dem Weihnachtsmarkt

Gewohnt gut gelaunt und aufgehypet zeigt sich Jeremy Fragrance auf dem Bonner Weihnachtsmarkt. Sofort wird er von einer Menschentraube aus jungen Fans umringt. "Power, Bitches", rufen sie mit ihm im Chor. "Das ist ein Kontrast, der mir sehr gefällt, dass ich so willkommen geheißen werde. Mittlerweile auf der ganzen Welt. Weil durch das Internet bist du überall bekannt. 'Promi Big Brother' hat natürlich noch einen Extra-Kick gegeben", sagt er später.

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Nächster Stopp: Friseur, Interview und "unspektakuläre Arbeit"

Jeremys Leben scheint unter Strom zu stehen, wie der Duft-Influencer selbst. Er zeigt sich bei diversen Telefoninterviews, beim Friseur - schließlich muss der Look auch sitzen, beim Telefonat mit seiner Mutter, aber auch bei seiner eigentlichen Arbeit. "Teil des Erfolgs ist es, jeden Tag Dinge zu tun, die auch häufig unspektakulär sind. Nicht dauernd dieses Ausgehen, Ausgehen, mit Freunden Chillen und Ferrari Fahren. Das ist es", sagt er mit Nachdruck und deutet auf sein Büro.

Teil des Erfolgs ist es, jeden Tag Dinge zu tun, die auch häufig unspektakulär sind

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Jeremy Fragrance

Eine Fahrt nach Oldenburg

Der inzwischen 33-jährige Jeremy ist in Oldenburg aufgewachsen. In der "Hood", wie er sagt. Jetzt donnert sein roter Ferrari durch die Straßen, durch die er früher mit dem Fahrrad gefahren ist. "Ich hab das so genossen, mit dem Ferrari hier durch meine alte Gegend zu fahren", sagt er auf dem Weg zu seinem ehemaligen Wohnhaus. Es wäre aber Zeit für die "nächste Schiene". Immer nach vorn schauen, "Let's go!", das ist sein Motto.

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Jeremy: "Mein Vater war gewalttätig"

Auf den Straßen von Oldenburg erinnert sich Jeremy an seine Kindheit. "Mein Vater war ein bisschen überfordert mit manchen Sachen. Geldverdienen, wie soll er das machen?", erzählt der Duft-Influencer. Er sei nicht aus guten finanziellen Verhältnissen gekommen. Irgendwann habe sich seine Mutter scheiden lassen. "Mein Vater war gewalttätig. Er hat meinen Bruder verprügelt. Mein Bruder hat sich wortwörtlich vor mich gestellt - damit er den Gürtel abbekommt und nicht ich. Manchmal wurde auch meine Mutter geschlagen. Ich glaube, ich wurde auch hin und wieder geschlagen. Aber sehr, sehr selten, wenn überhaupt", erinnert sich Jeremy.

Flucht nach vorn

"Dann waren wir einfach weg", erzählt der 33-Jährige weiter. Sein Bruder und er seien abgehauen. Ihre Mutter habe sie "gebrieft", wohin. "Mein Vater wusste nicht, wo. Dann hat sich alles eingependelt. Ich habe mit meinem Vater eine wundervolle Zeit gehabt. Bis zu seinem Tod war der so geil mit mir. Alle haben sich ausgesprochen. Es ist alles gut gegangen am Ende", sagt der Parfum-Influencer.

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Jeremy: "Die Erinnerungen haben mich zu einem stärkeren Menschen gemacht"

"Es sind intensive Erinnerungen", weiß Jeremy. Aber er sehe nur das Gute darin: "Die haben mich zu einem stärkeren Menschen gemacht. Jetzt bin ich Millionär, habe eine goldene Rolex, fahre Ferrari, bin bei SAT.1, kaufe mir eine Wohnung einfach so. Ist geil, aber irgendwann hast du die Schnauze voll vom Materialismus. Dann geht es um andere Dinge als nur noch das. Ich hab meinem Vater alles verzeihen. Das Schöne an der Kindheit war, ich weiß, wie es ist, nicht viel zu haben. Wäre ich jetzt ein Münchner Luxus-Boy gewesen, hätte ich nicht den Hunger gehabt."

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