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Petersilie, Kresse, Basilikum und Co.

Kräuter als geheimer Abnehm-Tipp: So kannst du dein Gewicht einfach reduzieren

  • Aktualisiert: 31.01.2024
  • 13:55 Uhr
  • aha/spot
Kräuter wie Basilikum und Co. sind nicht nur lecker, sondern können dich auch bei deiner Diät unterstützen.
Kräuter wie Basilikum und Co. sind nicht nur lecker, sondern können dich auch bei deiner Diät unterstützen.© DimaBerlin - stock.adobe.com

Der Duft von Oregano durchdringt die Pizza, während die Pasta ein Aroma von Basilikum verströmt: Kräuter spielen eine schmackhafte Rolle in einer Vielzahl von Gerichten. Weniger bekannt ist, dass viele dieser kleinen grünen Pflanzen auch dazu geeignet sind, unerwünschte Fettansammlungen im Körper zu bekämpfen. Lies weiter und erfahre, warum Kräuter gut für deinen Körper sind und welche Sorten sich für das Abnehmen eignen.

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Was bewirken Kräuter in deinem Körper?

Kräuter sind nicht nur lecker, sondern sie haben auch eine ganze Reihe von gesundheitlichen Vorteilen, die deinem Körper helfen können, Fett zu verbrennen und überschüssiges Gewicht loszuwerden. Sie sind reich an bioaktiven Verbindungen, die verschiedene Funktionen im Körper beeinflussen. Verschiedene Kräuter können zum Beispiel:

  • den Fettabbau unterstützen,
  • gegen Wassereinlagerungen helfen,
  • die Verdauung regulieren,
  • den Stoffwechsel ankurbeln,
  • Heißhungerattacken vorbeugen.
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Diese Kräuter sind echte Fettkiller

  1. Petersilie: Durch seine antioxidative Wirkung kann Petersilie dazu beitragen, Falten zu verhindern und die Haut straffer erscheinen zu lassen. Dieses beliebte Küchenkraut ist in glatter und krauser Variante erhältlich und zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen aus. Die Anwesenheit von Kalium und ätherischen Ölen in Petersilie unterstützt zudem den Entwässerungsprozess im Körper. Eine Untersuchung, durchgeführt vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung, hat nachgewiesen, dass Petersilie zwei bestimmte Substanzen (Luteolin und Apigenin) enthält, die sich positiv auf den Insulinstoffwechsel auswirken und gleichzeitig die Fettbildung in der Leber hemmen. Aufgrund seiner vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in der Küche, ist Petersilie ein idealer Begleiter zu Gerichten mit Gemüse, Fisch und Geflügel, und trägt somit zu einer gesunden Ernährung bei.
  2. Kresse: Kresse kann Heißhungerattacken effektiv verhindern. Der Verzehr einer Handvoll Kresse kann dazu beitragen, die Gesamtnahrungsaufnahme zu reduzieren, da das enthaltene Spurenelement Chrom das Sättigungsgefühl beeinflusst. Beachte jedoch, dass Kresse, sobald sie von der Wurzel getrennt ist, ihre Nährstoffe innerhalb von etwa 30 bis 40 Minuten fast vollständig verliert. Daher sollte Kresse roh und möglichst zeitnah verzehrt werden, um ihre Wirkung zu maximieren. Kresse ist ein wahrer Verbündeter beim Abnehmen, denn 100 Gramm dieses zarten Krauts enthalten lediglich 38 Kalorien. Die scharfen und aromatischen Blätter lassen sich hervorragend in verschiedene Gerichte integrieren. Sie passen besonders gut zu Eiern, Suppen und Frischkäse - eine köstliche und kalorienarme Ergänzung zu deinen Mahlzeiten.
  3. Minze: Minze sorgt nicht nur für frischen Atem, sondern kann auch den Heißhunger auf Süßigkeiten eindämmen - eine willkommene Erleichterung für alle, die Schokolade kaum widerstehen können. In einer belgischen Studie aus dem Jahr 2013 wurde der appetithemmende Effekt von Pfefferminzöl nachgewiesen. Bei Teilnehmer:innen, die täglich eine Kapsel dieses Öls einnahmen, trat ein früheres Sättigungsgefühl ein. Es existieren weltweit etwa 20 verschiedene Sorten dieser Pflanze. Sie alle enthalten Menthol, das die Gallenproduktion anregt und nachweislich krampflösend, beruhigend und schmerzlindernd wirkt. Minze verleiht herzhaften Gerichten mit Lamm, Tomaten oder Quark genauso eine besondere Note wie süßen Speisen mit Obst. Oder genieße sie in Form eines erfrischenden Tees.
  4. Beifuß: Beifuß wird heutzutage in verschiedenen Regionen, darunter Deutschland, Frankreich und den Balkanstaaten, angebaut. Es zeichnet sich durch einen leicht bitteren Geschmack und einen Duft aus, der an eine Mischung aus Minze und Wacholder erinnert. Aufgrund seines hohen Gehalts an ätherischem Öl, insbesondere Cineol, und einer Fülle von Bitterstoffen hat Beifuß eine positive Wirkung auf unseren Verdauungstrakt. Dieses gesunde Küchenkraut unterstützt unseren Körper besonders effektiv bei der Verarbeitung von fettigen Speisen. Beifuß fördert die Durchblutung und passt hervorragend zu Gerichten mit Fleisch und Kohl. Für Liebhaber:innen des Beifuß-Geschmacks eignet er sich auch perfekt zum Würzen von Eierspeisen und Gemüsegerichten.
  5. Basilikum: Basilikum hat seinen Ursprung in Indien, hat jedoch rasch Verbreitung bis zu uns gefunden. Dank seines Kaliumgehalts besitzt die Pflanze entwässernde Eigenschaften und kann somit dazu beitragen, Wassereinlagerungen in unserem Körper zu reduzieren. Zudem ist Basilikum reich an Polyphenolen, Carotinoiden, ätherischen Ölen und Flavonoiden. Aufgrund dieser sekundären Pflanzenstoffe ist es besonders wertvoll für eine gesunde Ernährung. Seine grünen Blätter wirken nicht nur der Speicherung von Fettreserven entgegen, sondern tragen auch zur Beruhigung der Nerven und zum Stressabbau bei. Stress ist oft ein Auslöser für Übergewicht, greife daher ruhig öfter zu den grünen Blättchen. Basilikum besitzt einen süßlichen und gelegentlich auch pfeffrigen Geschmack, der hervorragend zu Tomaten, Ei- und Nudelgerichten passt.
  6. Dill: Dill leistet eine wohltuende Unterstützung für die Verdauung. Bereits im alten Ägypten wurde dieses Kraut zum Würzen von Gerichten verwendet. Die enthaltenen ätherischen Öle haben krampflösende Eigenschaften und können das Wachstum bestimmter Darmbakterien hemmen. Der Darm und sein Mikrobiom spielen eine entscheidende Rolle beim Fettabbau im Körper. Forschende von der Universität Kopenhagen haben herausgefunden, dass die Zusammensetzung des Darmmikrobioms eine bedeutende Rolle in Bezug auf Übergewicht spielt. Dill entfaltet sein bestes Aroma, wenn er gehackt und mit Gerichten wie Fisch, Gurken, Remoulade oder Kartoffelsalat kombiniert wird. Für ein besonders intensives Geschmackserlebnis kannst du auch die Stängel fein schneiden und verwenden.
  7. Bärlauch: Bärlauch gedeiht in feuchten Laubwäldern und verströmt einen leichten Knoblauch-Geruch. Schon die alten Römer schätzten seine entgiftende Wirkung bei Infektionen. Die schwefelhaltigen ätherischen Öle in Bärlauch, insbesondere Allicin, fördern die Entgiftung der Leber und entlasten somit den Stoffwechsel. Dieses vielseitige Kraut hat sich fest in der Küche etabliert. Dank seines subtilen Knoblaucharomas ist Bärlauch eine erfrischende Ergänzung zu Nudelgerichten, Käse, Omeletts und Suppen. Beim Sammeln von wildem Bärlauch ist jedoch Vorsicht geboten, da er oft mit dem giftigen Maiglöckchen verwechselt wird. Hier erfährst du, warum Bärlauch so gesund ist
  8. Schnittlauch: Diese schlanken, grünen Stängel fördern die Fettverbrennung. Sie enthalten bemerkenswerte Mengen an Mineralstoffen, insbesondere Kalium, das dazu beiträgt, den Flüssigkeitshaushalt im Körper zu regulieren. Des Weiteren erhöhen die in Schnittlauch vorhandenen Senföle den Kalorienverbrauch. Obwohl Schnittlauch mittlerweile das ganze Jahr über erhältlich ist, empfiehlt es sich besonders im Frühsommer und Sommer zuzugreifen. Zu dieser Zeit stammen die würzigen Halme aus Freilandanbau und weisen die höchsten Nährstoff- und Vitaminwerte auf. Schnittlauch eignet sich hervorragend zur Verfeinerung von frischem Kräuterquark, Kräuterbutter oder als Belag auf Frischkäse.
  9. Koriander: Koriander, mit seinem dezenten, leicht herben Geschmack, wirkt einem Blähbauch entgegen. Dies ist auf das Korianderöl zurückzuführen, das eine krampflösende und entspannende Wirkung auf den Darm entfaltet. Ein weiterer positiver Aspekt ist seine entgiftende Wirkung. Bestandteile wie Coriandrol, Vitamin C, Sitosterin, Pinen und Gerbstoffe helfen dabei, Schwermetalle aus den zellulären Strukturen zu lösen, die dann ausgeschieden werden können. Daher ist es besonders beim Abnehmen entscheidend, ausreichend stilles Wasser zu trinken, um die freigesetzten Giftstoffe aus dem Körper zu eliminieren. Ein entlasteter Organismus kann den Stoffwechsel effizienter betreiben, die Fettverbrennung optimieren und verfügt über mehr Energie für körperliche Aktivitäten. Koriander entfaltet sein köstliches Aroma besonders in Currys und Suppen.
  10. Kreuzkümmel: Besonders in der orientalischen Küche wird Kreuzkümmel seit Jahrtausenden verwendet, um Speisen nicht nur geschmackvoller, sondern auch leichter verdaulich zu machen. Das in Kreuzkümmel enthaltene Cumin wirkt entspannend auf den Darm, lindert Blähungen und reguliert die VerdauungStudien haben gezeigt, dass Kreuzkümmel die Produktion sämtlicher Verdauungssäfte anregt, wodurch ein reibungsloser Stoffwechsel gefördert wird. Zudem ergab eine Untersuchung an stark übergewichtigen Frauen, dass der Verzehr dieser kleinen Samen die Fettgewichtsreduktion erheblich steigern kann. Dies wird auf die enthaltenen Pflanzenstoffe, insbesondere Phytosterine, zurückgeführt, die die Freisetzung und Aufnahme von Cholesterin blockieren. Verfeinere am besten Gerichte, die Blähungen verursachen können, mit einer Prise Kreuzkümmel.

Abnehmen mit Kräutern: Das ist unser Fazit

Kräuter spielen eine bedeutende Rolle in unserer Ernährung, nicht nur für den Geschmack, sondern auch für unsere Gesundheit und insbesondere für das Abnehmen. Sie fördern die Fettverbrennung, unterstützen die Verdauung, reduzieren Wassereinlagerungen, verhindern Heißhungerattacken und kurbeln den Stoffwechsel an. Beachte, dass Kräuter allein natürlich keine Wunder bewirken. Sie sollten als Teil einer ausgewogenen Ernährung und eines aktiven Lebensstils verwendet werden.

Auch interessant: Du kannst verschiedene Kräuter auch in eine Paleo-Diät integrieren.

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Mehr Infos zum Thema Kräuter findest du hier:
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Gesunde Power aus dem Garten

Frische Kräuter: Praktische Tipps, um deinen eigenen Kräutergarten anzulegen

Frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie und Rosmarin sorgen für einen unverwechselbaren Geschmack. Perfekt, wenn sie direkt aus dem Garten kommen. Damit du dich auch schon bald über eine üppige Ernte freuen kannst, legst du dir am besten selber einen Kräutergarten an!

  • 21.05.2024
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