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Rapsöl, Olivenöl, Walnussöl - welche Öle eignen sich am besten für Salate?

Welches Speiseöl passt zu welchem Gericht? Die passenden Öle für Kochen, Braten & Co.

  • Veröffentlicht: 15.05.2023
  • 13:49 Uhr
  • teleschau
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Hochwertige Pflanzenöle liefern wichtige Nährstoffe und verfeinern jede Speise. Doch welche Speiseöle sind besonders gesund? Welche eignen sich zum Braten und welche Öle nur für Salate? Hier findest du die 14 besten Salatöle im Überblick.

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Speiseöle zum Kochen, Braten und für den Salat - wo ist der Unterschied?

Kaltgepresste Speiseöle wie Kürbiskernöl und Walnussöl sollten zum Erhalt der Nährstoffe und des Geschmacks nicht erhitzt werden und eignen sich eher für Salate. Raffinierte Öle wie Rapsöl und Sonnenblumenöl haben einen höheren Rauchpunkt und können bedenkenlos zum Braten verwendet werden.

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Geschmacksneutrale Speiseöle - die Allrounder in der Küche

Wer ein geschmacksneutrales Salatöl kaufen möchte, um damit kreative Dressings zu mixen oder auch Kuchen zu backen, liegt mit diesen Allroundern richtig:

Raffiniertes Sonnenblumenöl

Ein beliebtes und vielseitiges Speiseöl ist das Sonnenblumenöl, das in keinem Haushalt fehlen sollte. Braten, Backen, Salate anmachen - Sonnenblumenöl kann erhitzt oder kalt genossen werden. Da es kaum Eigengeschmack hat, passt es auch zu süßen Kuchen.

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Rapsöl

Ein sehr neutrales Speiseöl ist auch das Rapsöl. Für Salat eignet es sich genauso wie zum Anbraten oder zum Backen von veganen Kuchen. Das aus Raps-Samen gewonnene Öl ist reich an Omega-3-Fettsäuren.

Gesund und perfekt für viele Gerichte: Rapsöl.
Gesund und perfekt für viele Gerichte: Rapsöl.© bondvit - stock.adobe.com

Keimöl

Dieses Öl wird aus dem fetthaltigen Keim des Maiskorns gewonnen und deshalb auch als Maiskeimöl oder Maisöl bezeichnet. Es kann bedenkenlos bis 200 °C erhitzt werden und findet durch den neutralen Geschmack auch Verwendung in süßem Gebäck.

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Sojaöl

Bei der Verarbeitung von Sojabohnen wird als Nebenprodukt Sojaöl gewonnen, das durch seinen milden Geschmack zu allen Speisen passt. Durch den hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren gilt es als sehr gesund. Dank des hohen Rauchpunkts eignet es sich sogar zum Frittieren.

Raffiniertes Erdnussöl

Asiatische Wok-Gerichte werden oft mit raffiniertem Erdnussöl zubereitet. Im Gegensatz zum kaltgepressten Erdnussöl ist das raffinierte relativ geschmacksneutral. Vor der Verwendung solltest du jedoch sicher sein, dass keine Allergie auf Erdnüsse besteht.

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Raffiniertes Traubenkernöl

Auch beim Traubenkernöl besteht ein geschmacklicher Unterschied zwischen kaltgepresstem und raffiniertem Öl. Letzteres hat kaum Eigengeschmack und eignet sich deshalb gut für das klassische Essigöl-Dressing.

Salatöle für das Aroma

Kaltgepresste, native Pflanzenöle liefern nicht nur wertvolle Nährstoffe, sie verleihen Salaten auch ein besonderes Aroma und machen aus den grünen Blättern richtig leckere Mahlzeiten. Diese Öle solltest du unbedingt mal im Dressing ausprobieren:

Der Klassiker: Olivenöl für das Salatdressing

Viele bezeichnen Olivenöl als bestes Öl für den Salat. Achtet beim Kauf auf die Bezeichnung "extra vergine". Beim Erhitzen verliert Olivenöl wertvolle Antioxidantien, im Salat bekommst du hingegen die volle Ladung ab. Je nach Olivensorte schmeckt es fruchtig bis scharf.

Olivenöl - ein echter Klassiker in der Küche.
Olivenöl - ein echter Klassiker in der Küche.© Oleg - stock.adobe.com

Nussig und gesund: dunkles Kürbiskernöl

Kürbiskernöl hat eine wunderbare tiefgrüne Farbe und schmeckt intensiv nach Kürbiskernen. Es verfeinert Blattsalate, die Kürbissuppe und passt sogar zu Vanilleeis. Eine Vielzahl an wichtigen Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Fettsäuren machen es so gesund.

Besonders aromatisch: Sesamöl

Sesamöl gilt als ältestes Speiseöl der Welt. Obwohl Sesamöl hierzulande als Salatöl wenig bekannt ist und mehr zum Braten von Wok-Gerichten verwendet wird, gibt es Glasnudelsalat und Gurkensalat ein ganz eigenes Aroma.

Für fernöstliche Salate: naturbelassenes Erdnussöl

Durch das schonende Schneckenpressen bleibt das Erdnuss-Aroma im Öl erhalten. Naturbelassenes Erdnussöl sollte deshalb nie erhitzt werden. Der einzigartige Geschmack verfeinert asiatische Salate mit Pak-Choi, Glasnudeln oder Algensalate.

Ideal für Salatdressings: kalt gepresstes Traubenkernöl

Kaltgepresstes Traubenkernöl verleiht dem Salat eine nussig-fruchtige Note. Es ist reich an Antioxidantien, Vitamin E und Vitamin K. Außerdem gilt es als eins der teuersten Salatöle. Für einen Liter Öl braucht es ganze 50 Kilo Weintraubenkerne.

Mild und nussig: Hanföl

Hanföl hat ein optimales Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren von 1:3 und genießt deshalb den Ruf als besonders gesundes Speiseöl. Da es nicht erhitzt werden sollte, verleiht es dem Rohkostsalat neben dem feinen Aroma die Extraportion Nährstoffe.

Avocadoöl für Salatdressings

Avocadoöl ist dank seiner ungesättigten Omega-9-Fette und Vitamine ebenfalls ein sehr gesundes Öl für den Salat. Der milde nussig-fruchtig-buttrige Geschmack verbindet sich hervorragend mit anderen Komponenten zu einem harmonischen Dressing.

Aromatisch nussig: Walnussöl

Einen nussigen Kick bekommt Feldsalat, Karottensalat oder Brokkoli-Salat durch einen Löffel Walnussöl. Das kaltgepresste Öl aus Walnusskernen, auch Baumnussöl genannt, passt durch die weiche, fast süßliche Note auch gut zu gemischten Salaten mit Obstkomponente wie Apfel oder Birne.

Walnussöl ist durch seinen angenehmen Geschmack besonders für Salate geeignet.
Walnussöl ist durch seinen angenehmen Geschmack besonders für Salate geeignet.© colors0613 - stock.adobe.com

Speiseöle, die sich nicht für Salate eignen

Kokosöl ist für kalte Salate ungeeignet, da es in kaltem Zustand fest wird. Dafür gilt es als perfektes Bratfett. Für Salate solltest du grundsätzlich lieber hochwertige, kaltgepresste Speiseöle verwenden. Denn bei der Herstellung von raffinierten Ölen können gesundheitsschädigende Trans-Fettsäuren entstehen.

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