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Die Kandidat:innen von "Das große Promibacken" sind mitten im Kampf um kulinarische Punkte für Kuchen und Torten und 10.000 Euro für den guten Zweck. Die Jury erwartet nicht nur Kreativität und Ehrgeiz, sondern auch Mut und Fingerspitzengefühl. Letzteres ist besonders bei der Dekoration wichtig und bringt in der dritten Episode Hardy Krüger jr. zu Fall. Er scheidet mit 42 Punkten aus.

Backen auf die traditionelle Art

"Köstliche Heimat" lautet der Titel der ersten Aufgabe. Die Promis sollen einen klassisch rustikalen Sonntagskuchen präsentieren. Die Besonderheit: Die Zutaten für ihr Gebäck müssen in Deutschland angebaut und hergestellt sein. Für Hardy Krüger jr. ist schnell klar, welchen Kuchen er backt: "Heimat ist für mich die Schweiz. Außer Schokolade ist die Engadiner Nusstorte der Exportschlager Nummer eins." Diese besteht aus einer Karamell-Walnussfüllung in einem geschlossenen Mantel auf nussigem Mürbteig.

Der Schweizer Klassiker neu interpretiert

"Ich esse ihn wahnsinnig gerne. Jedes Mal, wenn ich zu Hause bin, ist das das Highlight. Es ist einfach, aber trotzdem lecker", schwärmt der Schauspieler währen der Zubereitung. Auch Juror Christian Hümbs freut sich über Hardys Interpretation des Schweizer Kuchens. Bei der Verkostung ergattert Hardy viel Lob für seine Nusstorte. "In der Einfachheit liegt die Genialität", begründet Christian seine Worte.

Fragezeichen bei der Kardinalschnitte

Das Rezept in der technischen Prüfung ist den prominenten Hobbybäcker:innen vorher nicht bekannt. In dieser Woche erwartet die Jury perfekte Kardinalschnitten. Von diesem Rezept hat Hardy Krüger jr. zuvor noch nie etwas gehört. "Ich muss mir erst mal ein Bild in meinem Kopf kreieren, wie das alles aussehen soll. Bisher habe ich noch keinen Plan", gibt er zu. Er beginnt mit einer genauen Analyse des Rezepts, bevor er die ersten Zutaten in die Schüssel gibt. Für den österreichischen Klassiker müssen ein Biskuit- und ein Baiserteig gebacken werden.

Hardy Krüger jr.: "Das wird bestimmt Punktabzug geben"

Beide Teigsorten müssen parallel zueinander auf ein Backblech gespritzt und anschließend gebacken werden. Beim Lösen des Backpapiers brechen einige Ecken der Schnitten ab. Der Schauspieler ist sich sicher: "Das wird bestimmt Punktabzug geben." Doch Aufgeben ist nicht drin. Er spritzt die Kaffeecreme zwischen die Teige und beendet die Aufgabe in der vorgegebenen Zeit.

Bei der Verkostung fällt der Jury nicht nur der gebrochene Teig auf. Auch das Muster der zwei Teigsorten ist falsch aufgespritzt. Betty ist auch das Baiser zu zäh. "Er [der Teig] hat nicht diese angenehme Textur, die für die Kardinalsschnitte steht", erklärt sie. Für dieses Ergebnis erhält Hardy Krüger jr. lediglich 12,5 Punkte. Damit landet er auf dem vorerst letzten Platz.

Aufgabe 3: Keks-Art-Selfie

Die finale Aufgabe dreht sich um selbstgebackene Kekse mit 3-D-Effekt. Als Hintergrund wählt Hardy Krüger jr. ein afrikanisches Motiv aus seiner Kindheit. Schließlich ist er in Tansania aufgewachsen. Weil er sich nicht sicher ist, ob er erst den Teig backen und dann die Kekse ausstechen oder erst die Taler ausstechen und dann in den Ofen schieben soll, bittet er Juror Christian um Hilfe. Dieser rät ihm, die Kekse vor dem Backen zu formen, damit sie eine saubere Schnittkante haben.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen

Alle Kandidat:innen müssen ihr Keks-Selfie mit mehreren Ebenen auf einer Staffelei präsentieren. Hektisch bedeckt Hardy Krüger jr. seinen Keks in Form einer Giraffe mit Fondant. Dabei bricht die große Keksplatte, die den Rahmen des Selfies bildet. Dieser Fehler bleibt bei der Verkostung nicht unentdeckt.

Hardy Krüger jr. scheidet bei "Das große Promibacken" aus

Betty und Christian sind zwar vom Geschmack von Hardys Keksen begeistert, doch die optische Ausarbeitung lässt zu wünschen übrig. "Bei den Techniken schwächelt er massiv", bemängelt die Konditormeisterin. Bei der finalen Bewertung aller drei Aufgaben erhält der 53-Jährige nur 42 Punkte. Damit landet er auf dem letzten Platz und muss die Show verlassen.

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