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Frühling, Sonne, Badesee: Was sie über Legionellen wissen müssen - und wann sie gefährlich sind

12.05.2022 • 09:55

Ein Besuch am Badesee ist die perfekte Möglichkeit zum Entspannen im Sommer. Doch immer mehr Menschen fürchten sich vor Legionellen im Wasser. Wo lauern sie wirklich und wie kann man sich vor ihnen schützen?

Frühling, Sonne, Badesee: Was sie über Legionellen wissen müssen - und wann sie gefährlich sind

Die Temperaturen steigen in Deutschland – kein Wunder also, dass es nun immer mehr Menschen zum heimischen See zieht. So mancher sucht diesen jedoch lediglich zum Bräunen und nicht zum Planschen auf. Der Grund? Die Angst vor Legionellen – doch ist diese gerechtfertigt?

Lungenentzündung durch Legionellen: Wo lauert die Gefahr?

Bei Legionellen handelt es sich um eine Gattung stäbchenförmiger Bakterien, die im Wasser leben und im schlimmsten Fall sogar eine Lungenentzündung auslösen können. Was viele nicht wissen: Legionellen kommen zwar durchaus auch in natürlichen Oberflächengewässern vor – dort allerdings in so geringer Zahl, dass eine kritische Vermehrungsgefahr nicht zu befürchten ist, wie unter anderem die Website der „Pharmazeutischen Zeitung“ berichtet.
Viel größer ist die Gefahr einer Ansteckung in Schwimmbädern, wo die Legionellen sich bei Wassertemperaturen zwischen 25 und 45°C leicht vermehren und dann über eingeatmete Aerosole in den menschlichen Körper gelangen.

Experte rät: So kann man sich vor Legionellen schützen

In Hallenbädern, Thermen und Co. besteht die Pflicht der Betreiber:innen zur regelmäßigen Kontrolle der Wassersysteme. Doch auch außerhalb ist Achtsamkeit geboten. „Um eine Infektion mit diesen Bakterien möglichst zu vermeiden, ist es sinnvoll, in Hotelzimmern, Ferienwohnungen oder auf Kreuzfahrtschiffen vor der Benutzung alle Wasserhähne und Duschköpfe für kurze Zeit laufen zu lassen, während man das Badezimmer verlässt", rät Dr. Burkhard Rieke vom Düsseldorfer Centrum für Reisemedizin laut „lungenaerzte-im-Netz.de“.

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