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Auswirkung von Sozialen Netzwerken auf Kindern und Jugendliche

Online-Sicherheit für Kids: Wenn Social Media zur Gefahr wird – Tipps für alle Eltern

  • Aktualisiert: 10.11.2023
  • 16:48 Uhr
  • Anna Ullrich
Social Media bringt eine Menge Spaß mit sich, aber auch viele Risiken. Erfahre hier, worauf es als Eltern zu achten gilt.
Social Media bringt eine Menge Spaß mit sich, aber auch viele Risiken. Erfahre hier, worauf es als Eltern zu achten gilt.© kerkezz - stock.adobe.com

Viele soziale Kontakte laufen für Kinder und Jugendliche heute über Social Media ab. Doch die Messenger, Apps und Plattformen bringen einige Risiken mit sich, die die Eltern im Blick haben sollten. Welche das sind, erfährst du hier.

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Ist Social Media gefährlich für Kinder?

Grundsätzlich können Kinder, die in sozialen Netzwerken wie Instagram, Tiktok oder Facebook unterwegs sind oder Messenger Dienste wie WhatsApp nutzen, dort mit problematischen Inhalten oder Fremden in Kontakt kommen. Um sie vor Hasskommentaren, nicht-altersgemäßen Inhalten und Cybermobbing zu schützen dürfen Kinder in Deutschland laut Datenschutz-Grundverordnung soziale Netzwerke ohne die Einwilligung der Eltern erst ab 16 Jahren nutzen. Plattformen und Anbieter haben verschiedene Altersbeschränkungen.

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Im Clip: Was bekommen unsere Kinder auf Social Media zu sehen - und wie gehen Eltern damit um?

Ab welchem Alter ist WhatsApp für Kinder geeignet?

Das Mindestalter für die Nutzung des Messenger Dienstes WhatsApp liegt laut Nutzungsbedingungen bei 16 Jahren. Allerdings wird das Alter nicht überprüft.

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Ab welchem Alter ist TikTok für Kinder geeignet?

Laut Statista ist die Videoplattform TikTok besonders bei den 14 - bis 15-Jährigen beliebt. Ab einem Mindestalter von 13 Jahren kann man einen Tiktok-Account erstellen. Direktnachrichten sind allerdings erst ab 16 möglich und die Live-Streaming Funktion erst ab einem Alter von 18. Wie Tiktok das Alter der User überprüft, ist allerdings nicht klar.

Ab welchem Alter ist Instagram für Kinder geeignet?

Um Instagram nutzen zu können, muss man mindestens 13 Jahre alt sein. Laut deutschem Gesetz müssen die Erziehungsberechtigten bis zum Alter von 16 Jahren trotzdem noch zustimmen.

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Ab welchem Alter ist Snapchat für Kinder geeignet?

Bei Snapchat ist es wie bei Instagram und Tiktok: Nutzer müssen laut Anbieter mindestens 13 Jahre alt sein. Bei unter 16-Jährigen müssen in Deutschland außerdem die Eltern zustimmen.

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Welche Gefahren gibt es für Kinder auf Social Media?

Wenn Kinder mit oder ohne Einwilligung der Eltern Social Media nutzen, sollten die Eltern die Nutzung ihrer Kinder im Blick behalten und mit ihnen sprechen, damit sie sich der Risiken bewusst sind. Dazu zählen unter anderem:

1. Unangemessene Inhalte

Nicht alles, was in sozialen Netzwerken zu sehen ist, ist für Kinderaugen bestimmt. Deshalb ist es wichtig zu überprüfen, welche Inhalte Kinder über Social Media konsumieren und Privatsphäre- und Datenschutz-Einstellungen entsprechend anzupassen.

2. Mobbing und Belästigung

Digitale Kommunikation macht es einfacher denn je, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Das hat auch eine Schattenseite: In sozialen Netzwerken und Gruppenchats kommt es häufig zu Cybermobbing und Belästigung. Am besten vereinbart ihr klare Regeln mit euren Kindern für die Nutzung solcher Netzwerke und ermutigt sie, mit euch über merkwürdige Nachrichten oder unangenehme Interaktionen im Netz zu sprechen.

3. Datenschutz

Soziale Netzwerke und Messenger sammeln Nutzerdaten. Wer sich entscheidet, diese Dienste zu nutzen, geht einen Deal ein. Deshalb sollten Kinder im Netz mit persönlichen Informationen besonders vorsichtig sein. Eltern können die Privatsphäre ihrer Kinder im Netz schützen, indem sie die Datenschutz-Einstellungen entsprechend konfigurieren und ihre Kinder dafür sensibilisieren, welche Informationen sie online besser nicht preisgeben.

4. Onlinesucht

Der Austausch mit Freund:innen über Social Media macht Kindern und Jugendlichen Spaß. Gleichzeitig birgt das die Gefahr, dass die Nutzungsdauer immens steigt. Einer Studie der Krankenkasse DAK und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zufolge sind rund 1,6 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland akut gefährdet, mediensüchtig zu werden, über 600.000 sind bereits abhängig.

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