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Das Niveau steigt. Drei Kandidaten von "Das große Backen" sind bereits ausgeschieden und die verbliebenen packen so langsam ihre Geheimwaffen aus und präsentieren der Jury erstaunliche Geschmackskombinationen.

In Folge 3 geht es dabei in die Niederlande – und die Hobbybäcker müssen zeigen, wie sie mit den Backwerken unseres Nachbarlandes zurechtkommen. Denn einfach wird es auch in dieser Woche nicht. Einer blieb hinter der starken Konkurrenz zurück: Christoph.

Es beginnt mit einem holländischer Vlaai

Den Start macht der holländische Vlaai. Er ist ein Kuchen, der aus einem dünn ausgerollten Hefeteig besteht, der trotzdem fluffig ist. In der Mitte befindet sich ein Fruchtkompott – das die Kandidaten frei zusammenstellen dürfen. Auch bei der Dekoration sind ihnen keine Vorgaben gesetzt.

Anfangs läuft es noch gut für Christoph

Bei dieser Aufgabe kann Christoph seine Passion für Kunst einbringen. Denn sein Vlaai orientiert sich optisch an dem Jugendstil-Bahnhof in Harlem. Auch mit seiner Füllung kann er punkten. Die Süße seines Puddings passt perfekt zum Sauren der Waldbeeren. Sein Teig ist gut durchgebacken und gelungen.

Schlingern in der technischen Prüfung

Die Kandidaten haben in der technischen Prüfung ordentlich zu kämpfen. Sie müssen Tompouce nach Bettys Rezept backen. Das sind holländische Blätterteig-Schnitten mit Konditorencreme. Vor allem diese gerät bei einigen Kandidaten grieselig. Bei vielen verläuft die Glasur, die die Hobbybäcker orange einfärben und oben auf dem Backwerk platzieren sollen.

Im hinteren Mittelfeld

Auch Christophs Tompouce-Schnitten sieht man den Kampf mit dem Rezept an. Seine Glasur zerläuft völlig. "Man muss ganz klar sagen: Es sieht nicht so aus, wie es hätte aussehen sollen", merkt Christian an. Christophs Creme und sein Teig sind zwar gut geraten, doch am Ende reicht es nur für Platz 5.

Das Auge isst mit

In der dritten Aufgabe müssen die Kandidaten nicht nur ihr Können in Sachen Geschmack, sondern auch bei der Optik ihrer Torte zeigen. Sie sollen ein Gemälde von Vincent van Gogh, das eine blaue Vase mit bunten Blumen zeigt, als Backwerk neu interpretieren. Die Kandidaten sind auch hier in der Wahl ihrer Torten frei – nur die Vorlage soll darin erkennbar sein.

Christoph ist zuversichtlich

Christoph kreiert einen "Van-Gogh-Faultline-Cake" mit Orangen-Rührteig, Orangen-Quarkcreme, Mango-Orangen-Kompott und Mandel-Crunch. Am Ende ist der Hobbybäcker und Kunsthistoriker happy mit seinem Kuchen. "Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich heute endlich eine dritte Aufgabe gemeistert habe. Besonders auch deswegen, weil es die kunsthistorische Aufgabe heute war und ich wirklich heute mit Stolz der Jury eine Torte präsentieren kann", erklärt er.

Die Bewertung der Jury sorgt für Ernüchterung

Das Motiv ist zwar zu erkennen, aber Betty fällt sofort die Deko ins Auge, sie gefällt ihr nicht ganz so gut. Innen sieht der Kuchen auf den ersten Blick zwar gut aus, denn Christoph hat hervorragend geschichtet, aber Christian hat Kritik zu äußern: "Der Boden ist supersaftig, er ist vom Backen her genauso, wie er hätte sein sollen. Allerdings ist das sehr viel Teig von oben nach unten. Die Füllung ist gut, aber sie geht gegen diese Masse an Teig relativ unter."

Wer muss gehen – Christoph oder Dirk?

Nachdem alle drei Aufgaben geschafft sind, ahnt Christoph, dass es für ihn eng wird. "Falls ich heute wirklich gehen muss, glaube ich, dass ich dann dennoch aus einem schönen Grund gehe und zwar nicht deswegen, weil ich eine schlechte Leistung abgeliefert habe, sondern einfach, weil andere besser waren", erklärt er im Interview.

Tatsächlich sieht es für ihn und Dirk nicht gut aus. Zwischen den beiden entscheidet es sich. Christophs Interpretation des van-Gogh-Bildes konnte handwerklich nicht mit denen der Konkurrenz mithalten, dafür hat jedoch Christophs Vlaai die Jury überzeugt – bei Dirk war es andersrum.

Christoph ist raus

Ausschlaggebend für die Entscheidung war daher die technische Prüfung. Dirk konnte sich dabei mit seiner Platzierung einen Vorteil erspielen und es ist klar: Christoph scheidet leider aus. Er ist sichtlich traurig und kämpft mit den Tränen. Dennoch bedankt er sich für die Zeit und erntet wohlverdienten Applaus von den Hobbybäckern und der Jury.

"Leider ist für mich heute 'Das große Backen' zu Ende, aber am Ende überwiegt die Freude, dass ich überhaupt dabei war", sagt er im Interview. Auch seine Mitstreiter sind traurig über die Entscheidung. "Den Christoph werden wir vermissen", ist sich Barbara sicher.

In der nächsten Woche geht es nach Dänemark, welche Leckereien die Kandidaten dann kreieren sollen, siehst du nächsten Sonntag um 17:30 Uhr in SAT.1.